BZA: Betriebszweigauswertung Bullenmast 2008/2009
Im Wirtschaftsjahr 2008/09 wurde eine erheblich bessere Rentabilität der Rindermast in Niedersachsen gegenüber den Ergebnissen der Vorjahre erzielt. Dieses war nach der sehr schlechten Situation des Vorjahres auch dringend notwendig. Grund waren vor allem die guten Erzeugerpreise. Bei der Auswertung zeigten sich erneut große Unterschiede zwischen den Betrieben, die zur kritischen Analyse des Betriebszweiges Rindermast geradezu herausfordern.
Die hier betrachtete Rindermast wird vornehmlich als Intensivmast in Stallhaltung ohne Einstreu und auf Maisbasis sowie unter Verwendung fleischbetonter Rassen betrieben, die überwiegend aus Süddeutschland zugekauft werden. Nur Betriebe mit klarer Zuordnung der Rassen oder der Mastverfahren wurden für die Sonderauswertungen berücksichtigt. Betriebe mit Einstallung von Tieren unterschiedlichen Alters oder Verwendung unterschiedlichster Rassen sind somit leider nur begrenzt auswertbar.
Wie in den Vorjahren verteilen sich die Betriebe mit Bullenmast schwerpunktmäßig auf die drei Mastverfahren:
- Mast mit Einstallung von Kälbern bis 60 kg Lebendgewicht
- Mast mit Starterkälbern von 60 bis 100 kg Lebendgewicht
- Mast mit Zukauf von Fressern mit ca. 180 kg Lebendgewicht
Die Betriebe, die Bullen auf Basis zugekaufter Starterkälber (81 Betriebe) bzw. auf Basis zugekaufter Fresser (60 Betriebe) mästen, stellen nach wie vor die größten Gruppen und bieten sich daher für den Jahresvergleich an. Die Auswertung erfolgt jeweils bis zur Direktkostenfreien Leistung pro Tier, pro Masttag und pro Mastplatz.
Den vollständigen Artikel mit allen Tabellen finden Sie im angehängten pdf-Dokument.




