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Grünlandmanagement

Hohe Ertragsleistungen auf intensiv genutztem Grünland werden maßgeblich von der Zusammensetzung des Pflanzenbestandes bestimmt. Die Regulierung der Bestandszusammensetzung erfolgt in erster Linie durch eine sachgerechte Bewirtschaftung und regelmäßige Pflege. Zur nachhaltigen Verminderung des Unkrautbesatzes auf dem Grünland sind zunächst die Ursachen der Verunkrautung/Verungrasung auszuschalten.

Die Verunkrautung des Grünlandes ist i.d.R. auf Narbenschäden zurückzuführen, die vielfältige Ursachen haben können. Zu den gängigen Bewirtschaftungsfehlern zählt eine Narbenabdeckung durch überhöhte Gülle- oder Mistgaben, Erntereste oder den Aushub der Grabenreinigung aber auch eine Narbenverletzung durch Erntemaschinen, Fahr- und Trittschäden sowie Weidereste. Darüber hinaus können Schaderreger (Mäuse, Tipualarven, Engerlinge, Pilzbefall wie Schneeschimmel und Rost, etc.) oder Standortmängel (Vernässung, Trockenheit, Bodenverdichtung, Baumschatten) bzw. Nährstoffungleichgewichte zu Narbenlücken und in der Folge zum Einwandern unerwünschter Arten führen.

Informationen zur Unkrautbekämpfung erhalten Sie in der anliegenden Datei, welche Sie öffnen und/oder downloaden können.


Kontakt:
Dr. Jürgen Fisahn
Leiter Fachgruppe Pflanze
Telefon: 0441 34010-141
Telefax: 0441 34010-172
E-Mail:


Stand: 03.03.2016



PDF: 507/3B02A57E-CBA9-806D-7D87A4AA4CB3704F.pdf - 816.134765625 KB   Grünlandherbizide 2016   - 816 KB