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Hochwasser-Hilfsprogramm für die Landwirtschaft 2017

Hochwasser 2017: Erhebung der geschädigten Flächen beginnt - weitere Hinweise

Die beschlossenen Hochwasser-Hilfsmaßnahmen beziehen sich auf Schäden, die in der Zeit vom 24. Juli 2017 bis zum 04. August 2017 aufgetreten sind. Um die entstandenen Hochwasserschäden zeitnah erfassen zu können, sollten sich die betroffenen Unternehmen mit dem beigefügten Vordruck spätestens in der 33. KW bei den örtlichen Bewilligungsstellen der Landwirtschafskammer Niedersachen (s. Anlage) gemeldet haben.


Die Landesregierung hat für die vom Hochwasser Ende Juli betroffenen land- und forstwirtschaftlichen Unternehmen in Niedersachsen Hilfsmaßnahmen beschlossen. Schäden durch Starkregen sind dabei nicht entschädigungsfähig.

In einem ersten Schritt gilt es die Erhebung der vom Hochwasser betroffenen Flächen durchzuführen. Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat hierzu die Landwirtschaftskammer Niedersachsen beauftragt.  

Folgende Vorgehensweise ist dabei vorgesehen:

  • Die Betroffenen Unternehmen melden mit dem beigefügten Vordruck die geschädigten Flächen und Kulturen an die örtlichen Bewilligungsstellen der Landwirtschafskammer Niedersachen (s. Anlage).
  • Die Mitarbeiter des örtlichen Prüfdienstes werden daraufhin einen Termin mit den Betrieben vereinbaren und zusammen mit den Betroffenen die genannten geschädigten Flächen in Augenschein nehmen.

Diese Vorab-Mitteilung der Flächenschäden ist die Grundlage für einen späteren Antrag auf Unterstützung. Damit besteht aber noch kein Anspruch auf Unterstützung.

 An der Ausgestaltung des konkreten Hilfsprogramms wird zur Zeit auf Landesebene gearbeitet. Hierbei gilt es, die für die Gewährung von Hilfen maßgebliche Nationale Rahmenrichtlinie des Bundes auf die Verhältnisse vor Ort herunterzubrechen. Sobald die entsprechende Landesrichtlinie vorliegt und das Verfahren geklärt ist, werden wir Sie darüber informieren. 

Weitere Hinweise:

  • Schäden an landwirtschaftlichen Bauten (außer Wohngebäuden), Inventar etc. sowie Privatforst sind separat von anerkannten Sachverständigen zu beziffern.
  • Forstgenossenschaften und Maßnahmen des ländlichen Wegebaus nach der Richtlinie ZILE sind in der Nationalen Rahmenrichtlinie nicht eingeschlossen, da sie nicht zur Primärproduktion zählen.

Kontakt:
Armin Kugler
GB Förderung, Fachbereich Agrarförderung, Sachgebiet 2.1.2 - Beratung, Bildung und sonstige Förderprogramme
Telefon: 0511 3665-1420
Telefax: 0511 3665-1557
E-Mail:
Karsten Pleuß
GB Förderung, Fachbereich Agrarförderung, Sachgebiet 2.1.2 - Beratung, Bildung und sonstige Förderprogramme
Telefon: 0511 3665-1325
Telefax: 0511 3665-1557
E-Mail:


Stand: 11.08.2017