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Antragstellung 2016 - Vorab-Kontroll-Verfahren

Im Vorab-Kontroll-Verfahren haben Antragsteller bis zum 21.06.2016 die Möglichkeit, Ihre Antragsangaben zu den Überlappungsflächen ohne sanktionsrelevanten Abzug zu korrigieren.

Im Vorab-Gegenkontroll-Verfahren haben Antragsteller bis zum 21.06.2016 die Möglichkeit, Ihre Antragsangaben zu den Überlappungsflächen ohne sanktionsrelevanten Abzug zu korrigieren.  Die Antragsangaben zu den Überlappungsflächen können ausschließlich im Online-Verfahren geändert werden. Eine „Vergrößerung“ der Antragsparzellen ist nicht zulässig und es können nur Antragsparzellen verändert werden, die eine Überlappung aufweisen. Es stellt sich daher die Frage, ob eine Korrektur bei Überlappungsflächen durch eine Änderung der Lagetoleranz möglich ist. Diese Frage beantworten die nachfolgenden Beispiele 1 und 2.


Beispiel 1: Antragsstellung 2016 im Feldblock DENILI XY :

a) Antragsteller A beantragt Schlag 1; Antragsteller B beantragt Schlag 2 zur Größe von 1,60 ha  und Antragsteller C beantragt Schlag 3 (zwischen dem Schlag 1 und 2 liegt eine weitere landwirtschaftlich nutzbare Fläche, für die bisher kein Beihilfeantrag gestellt ist)

 

 




 

b) Nach dem 17.05.2016 wird durch die Vorab-Kontrolle eine Überlappung bei den Schlägen 2 und 3 festgestellt

 

 




 

Antragssteller B kann im Rahmen der Vorab-Gegenkontrolle bei seinem Schlag 2 eine Lage-)Korrektur - wie nachfolgend dargestellt vornehmen – vorausgesetzt, er bewirtschaftet die Fläche x, die Fläche x steht ihm auch zur Verfügung und durch diese Korrektur wird der beantragte Wert des Schlages 2 nicht erhöht (hier 1,60 ha) nicht erhöht.

 

 

 




Ergebnis nach Korrektur 21.06.2016: Schlag 2 1,60 ha

 

 






 

Bespiel 2: Nach dem 17.05.2016 wird wie im Beispiel 1 durch die Vorab-Gegenkontrolle eine Überlappung bei den Schlägen 2 und 3 festgestellt. Im Gegensatz zum Beispiel 1 liegt neben dem Schlag 2 der Schlag 4, der von einem anderen Antragsteller beantragt ist. Durch eine (Lage-)Korrektur des Schlages 2 in die Fläche des Schlages 4 würde eine „neue“ Überlappung erzeugt werden.

 

 

 




Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen der Vorab-Gegenkontrolle eine „Korrektur“, die zu einer neuen Überlappung mit einem weiteren benachbarten Schlag führt, der bisher von dieser Überlappung nicht betroffen war, nicht zulässig ist. Die Antragsgeometrie würde in diesem Fall auf die bisherige Schlaggeometrie, die zwischen den Schlägen 2 und 4 bestand, zurückgeführt werden. Hingegen wird in Bezug auf die Überlappung die Korrektur der Antragsgeometrie des Schlages 2 zu Schlag 3 akzeptiert.



 

Beispiel 3: Wenn ein Antragsteller nach dem 17.05.2016 eine beantragte Schlaggröße erhöhen möchte, kann er dies nur durch einen schriftlichen Änderungsantrag bei der Bewilligungsstelle beantragen. Für Änderungsanträge gelten die bekannten Fristen.


Kontakt:
Thomas Lihl
Leiter Fachbereich Direktzahlungen, Datenschutzbeauftragter
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Telefax: 0511 3665-1561
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Stand: 30.03.2016