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Nutzung der Zwischenfrucht in den Agrarumweltmaßnahmen AL21 und AL22

Auf Grund von aktuellen Nachfragen der Antragsteller zur Nutzung von AL2-Zwischenfrüchten und öVF-Zwischenfrüchten weisen wir auf Folgendes hin:

  • AL21 (nicht winterharte Zwischenfrucht): Nutzung des Aufwuchses durch Schnitt oder Beweidung ist erst nach Ende der Vegetationszeit (15. November) möglich, wenn dadurch der Schutz des Bodens vor Auswaschung und Erosion nicht beeinträchtigt wird. 
    Wenn bei AL21 eine winterharte ZF angebaut wird, kann die Nutzung vor dem 15.11. erfolgen, (Schnitt bzw. Beweidung mit Schafen oder Rindern). Es muss sichergestellt werden, dass durch den Verbiss und die Trittspuren die ZF nicht beseitigt wird.
  • AL22 (winterharte ZF) Nutzung des Aufwuchses (zeitlich nicht eingeschränkt):
    - Beweidung ist nur im Rahmen der Hüteschafhaltung oder mit mobilen Weidezäunen, die täglich umgesetzt werden, möglich;
    - Schnittnutzung mit Abfuhr des Aufwuchses ist möglich.
  • AL21: Abschlegeln der ZF ist erst nach Ende der Vegetationszeit (15. November) möglich, wenn dadurch der Schutz des Bodens vor Auswaschung und Erosion nicht beeinträchtigt wird; um das Aussamen der Zwischenfrucht zu verhindern, ist ein hohes Abschlegeln/Schröpfen auch vor Vegetationsende  erlaubt.
  • Nutzung der AL2-ZF/US ist ab dem 15.02. bzw. 1.03. uneingeschränkt möglich.

Kontakt:
Christof Mietkowski
Direktzahlungen, Agrarumweltmaßnahmen
Telefon: 0511 3665-1338
E-Mail:


Stand: 29.10.2015