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Fünf Veranstaltungen in fünf Tagen

Einen wahren Vortragsmarathon haben die Mitarbeiter der Fachgruppe 3 der Bezirksstelle Hannover in der Woche vom 25.01. bis zum 29.01. absolviert. An fünf aufeinander folgenden Tagen nutzten über 700 interessierte Landwirte die Möglichkeit, sich über Neuerungen und aktuelle Empfehlungen zu Pflanzenbau und Pflanzenschutz zu informieren.

Einen wahren Vortragsmarathon haben die Mitarbeiter der Fachgruppe 3 der Bezirksstelle Hannover in der Woche vom 25.01. bis zum 29.01. absolviert. An fünf aufeinander folgenden Tagen nutzten über 700 interessierte Landwirte die Möglichkeit, sich über Neuerungen und aktuelle Empfehlungen zu Pflanzenbau und Pflanzenschutz zu informieren.

Neben den Beratern der Bezirksstelle sorgten auch Referenten des Pflanzenschutzamtes, des Prüfdienstes und des Julius Kühn-Institutes für informative und gelungene Veranstaltungen. Das Programm der Tagungen war dabei jeweils auf die regionalen Besonderheiten und Fragestellungen ausgelegt, sodass sich die Zuhörer gezielt zu den für sie wichtigen Kulturen informieren konnten. Da alle Tagungen auch als Fortbildungsveranstaltung im Sinne der Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung anerkannt waren, nutzten viele Zuhörer die Gelegenheit, ihrer Pflicht zur dreijährigen Auffrischung des Pflanzenschutzrechtes nachzukommen und folgten den jeweils am Ende der Veranstaltungen stattfindenden Ausführungen zum Pflanzenschutzrecht.

In Stadthagen wurden die Zuhörer aus der Region Schaumburg vom Fachgruppenleiter  Herrn Dr. Werner begrüßt und anschließend von Herrn Dr. Ulrich Lehrke über aktuelle Düngungsempfehlungen und den Stand der neuen Düngeverordnung informiert. Wissenswertes zum Herbizideinsatz im Mais und vorbeugende Maßnahmen zur Bekämpfung des Maiszünslers stellte Herr Beke-Bramkamp vor. Es folgten Vorträge zum Pflanzenschutz in Zuckerrüben und Getreide.

Die Veranstaltung in Uetze im Raum Nordhannover stand im Zeichen der Kartoffelproduktion. Nach einer Einleitung durch den stellvertretenden Kreislandwirt Dr. Holger Hennies  informierte Dr. Stefan Krüssel vom Pflanzenschutzamt Hannover zu der brisanten Lage um die als Quarantäneschädlinge geltenden Kartoffelzystennematoden und integrierte Maßnahmen zur Befallsvermeidung. Im Anschluss ergänzte Herr Felix Haarstrich den Bereich der Kartoffelproduktion durch aktuelle Empfehlungen zum Herbizid- und Fungizideinsatz. Vorträge zur Düngung und den Pflanzenschutz in Mais und Getreide rundeten das Programm ab.

In der Region Südhannover stellt der Winterweizen die Kultur mit der größten Anbaubedeutung dar. Folglich lag bei der Tagung in Pattensen der Schwerpunkt neben den Pflanzenschutzempfehlungen in Zuckerrüben auf dem Fungizideinsatz im Getreide. Nach einer Begrüßung durch den Kreislandwirt Werner Meier und den Leiter der Bezirksstelle Hannover, Herrn Rainer Gerlinger, referierte Frau Dr. Sommerfeld-Impe vom Julius Kühn-Institut aus Kleinmachnow über die Bedeutung der in den letzten beiden Jahren dominierenden Krankheit im Weizen, den Gelbrost. Ergänzt wurden diese Ausführungen durch Herrn Dr. Bernhard Werner um Hinweise zur Befallsbekämfung durch angepasste Sortenwahl und situationsgerechte Fungizidstrategien.

Die Tagung für die Region Wedemark fand in Zusammenarbeit mit der Landberatung e.V. Soltau-Fallingbostel in Abbensen statt. Nach einer Begrüßung durch den stellvertretenden Kreislandwirt Fred Arkenberg stellte Herr Kröger vom Beratungsring die eher ernüchternde wirtschaftliche Lage der Betriebe im abgelaufenen Jahr dar. Großes Interesse der Zuhörer fanden im Anschluss die Ausführungen von Herrn  Jelko Djuren, der aus der Sicht des Prüfdienstes über aktuelle Probleme und Verfehlungen im Bereich des Düngerechtes berichtete. Empfehlungen zum Pflanzenschutzeinsatz in Raps, Mais und Getreide komplettierten den Ablauf.

Zum Abschluss der Winterveranstaltungen folgte die Tagung in Bodenwerder für die Regionen Hameln und Holzminden. Nach einleitenden Worten durch Kreislandwirt Karl-Friedrich Meyer verschaffte Frau Frauke Brauer-Siebrecht den Zuhörern einen Überblick über im Frühjahr anstehende Pflanzenschutzeinsätze im Raps. Es folgten Ausführungen zur Wachstumsregulierung im Wintergetreide durch Herrn Friedrich Windheim, um der Lagerproblematik der letzten beiden Jahre gerecht zu werden. Empfehlungen zur Düngung, dem Herbizideinsatz im Mais und dem gezielten Fungizideinsatz im Getreide sorgten für eine umfassende Information der anwesenden Landwirte.

Welche Herausforderungen die kommende Saison den Landwirten bietet und die Frage, wie sich die Empfehlungen in der Praxis bewährt haben, wird sich dann bei den Rapsrundfahrten, dem Zuckerrübentag und den Getreide-Feldtagen der Bezirksstelle Hannover zeigen. Näheres finden Sie in Kürze unter den Veranstaltungen.

 


Kontakt:
Dr. Bernhard Werner
Fachgruppenleiter Pflanzenbau und Pflanzenschutz
Telefon: 0511 4005-2250
Telefax: 0511 4005-2245
E-Mail:


Stand: 17.02.2016