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Projekt Wasserwald - Fördertitel: Entwicklung eines Anrechnungsverfahrens für erhöhte Wasserspende durch grundwasserbetonten Waldumbau bei sinkendem Grundwasserdargebot als Folge von Klimawandel

Um bei Wasserknappheit als Folge des Klimawandels die Verfügbarkeit von Grundwasser zu erhöhen, bietet sich in Regionen mit hohem Nadelholzanteil auf leichten Standorten der Umbau von Nadelwald zu grundwasserbetontem Mischwald bzw. Laubwald an. Im Projekt „Wasserwald“- finanziert mit Mitteln des Waldklimafonds - wurde in mehreren Schritten exemplarisch für den Wuchsbezirk Ostheide in Niedersachsen ein System zur Bewertung und Anrechnung dieser Ökosystemleistung entwickelt.

Nach der Identifikation voraussichtlich geeigneter und resilienter Waldentwicklungstypen wurde mit Hilfe von Modellierungen die Sickerwasserspende durch Waldumbau quantifiziert. Anschließend wurde die Wirksamkeit bezüglich des Zielgrundwasserleiters (Anreicherungseffizienz) mit einem eigens dafür entwickelten praxisnahen Verfahren (Ampelkarte) bewertet. Darauf aufbauend wurden Verfahren diskutiert, auf deren Grundlage Grundwasserentnahmeerlaubnisse auf der Basis der Grundwasseranreicherung durch Waldumbau erteilt werden können. Parallel wurde recherchiert, wie der wirtschaftliche Ausgleich der Mindererträge aus Grundwasser betontem Waldumbau ermittelt werden kann. Schließlich wurde beispielhaft ein Flächenpool geeigneter Umbauflächen abgeleitet.


Kontakt:
Martin Hillmann
Geschäftsbereich Forst Hannover, Leiter Fachbereich Forsteinrichtung, Bewertung, Waldinventur Raumordnung, Naturschutz
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E-Mail:
Elisabeth Schulz
Bezirksstelle Uelzen, FG Nachhaltige Landwirtschaft, ländliche Entwicklung
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Stand: 27.02.2017