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Ergebnisse der Landessortenversuche Öko-Wintergerste 2017

Die Wintergerste hat im Ökolandbau aus pflanzenbaulicher Sicht viele Vorzüge. Aufgrund ihrer zeitigen Saat und der vergleichsweise frühen Ernte lassen sich Arbeitsspitzen im Betrieb reduzieren. Die frühzeitige Räumung der Ackerfläche ermöglicht darüber hinaus eine gründliche Stoppelbearbeitung und Wurzelunkräuterregulierung. Auch für eine rechtzeitige Aussaat von Kleegras und Zwischenfrüchten bietet der Wintergerstenanbau entscheidende Vorteile.

Die Erträge fallen in diesem Jahr auf den Versuchsstandorten der beiden Anbaugebiete überwiegend sehr erfreulich aus. In den Versuchen kam die Gerste gut entwickelt aus dem Winter, der Krankheitsdruck war vergleichsweise gering und Lager spielte keine Rolle. Welche Sorten für den Ökolandbau in die engere Wahl gehören, erläutert der folgende Bericht.

Die Ergebnisse der Landessortenversuche Öko-Wintergerste 2017 können am Ende dieses Beitrages heruntergeladen werden.

Ergebnisse zu weiteren Öko-Versuchen auch aus zurückliegenden Jahren finden Sie unter: Öko-Versuche

Saatgut aus ökologischer Erzeugung

Laut der EG-Verordnung Ökologischer Landbau gilt , dass grundsätzlich nur Bio-Saat- und Pflanzgut zu verwenden ist. Einen guten Überblick über das bundesdeutsche Gesamtangebot erhält man schnell und tagesaktuell im Internet. Unter http://www.organicxseeds.de/sind alle ökologisch erzeugten, vertriebsberechtigten Saatgutpartien sortenspezifisch aufgelistet. Ist dort kein Saatgut der gewünschten Sorte gelistet, darf nach Antrag bei der Kontrollstelle auch konventionell erzeugte, ungebeizte Ware zum Einsatz kommen.


Kontakt:
Markus Mücke
Berater Ökologischer Landbau
Telefon: 0511 3665-4378
Telefax: 0511 3665-994378
E-Mail:


Stand: 14.08.2017



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