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Einkommensalternative ? Vermarktung von Rohmilch ab Hof

Die aktuellen Entwicklungen auf dem Milchmarkt, besonders der sinkende Milchpreis, sorgen für Unmut bei den Milchviehbetrieben, so dass diese auf der Suche nach einer weiteren Einkommensquelle sind. Einzelne Milcherzeuger steigen nun in die Direktvermarktung von Rohmilch ein und stellen einen Milchautomaten auf dem eigenen Betrieb auf.

Die Abgabe von Rohmilch an den Verbraucher ist gesetzlich verboten. Die Vermarktung von Rohmilch direkt ab Hof, zum Beispiel über einen Milchautomaten, stellt eine Ausnahme vom Verbot dar und muss mit den zuständigen Veterinärbehörden abgesprochen werden. Bei der Produktion muss besonders hygienisch gearbeitet und der Verbraucher auf die möglichen Gefahren hingewiesen werden. Deshalb sind die Betriebe verpflichtet gut sichtbar ein Hinweisschild mit der Aufschrift „Rohmilch, vor dem Verzehr abkochen“ anzubringen.

Der Verbraucher schätzt den Kauf von Rohmilch am Milchautomaten, da er anonym und meist 24 Stunden am Tag Rohmilch kaufen kann. Auch aus diesem Grund gewinnen Milchautomaten immer größerer Beliebtheit.

 

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen bietet am 05. April 2016 ein Tagesseminar zum Thema „Direktvermarktung von Milch“ an. Im Rahmen des Seminars wird schwerpunktmäßig der Verkauf von Rohmilch über einen Milchautomaten am Hof behandelt.

Ort: Bezirksstelle Oldenburg Nord (Im Dreieck 12, 26127 Oldenburg)

Teilnehmergebühr: 60,00 Euro (zuzgl. Verpflegung)


Kontakt:
Heike Willms
Direktvermarktung, Urlaub auf dem Bauernhof, Landfrauenarbeit
Telefon: 04941 921-130
Telefax: 04941 921-116
E-Mail:


Stand: 08.03.2016