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Homöopathie in der Mutterkuhhaltung - Rinderhalter treffen sich in Dorfmark

Der Wunsch nach sanften und natürlichen Therapiemethoden am Rind nimmt auch in der Tiermedizin immer mehr zu. Ob bei Euterentzündungen, Kälberdurchfall oder Klauenproblemen – immer mehr Landwirte in der Rinderhaltung entscheiden sich ganz bewusst für den Einsatz von homöopathischen Mitteln. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Es gibt keine Nebenwirkungen oder Resistenzerscheinungen. Eine Kombination mit der Schulmedizin ist möglich, ohne dass dies eine Beeinträchtigung der Wirkstoffe zur Folge hat.

So kann der ein oder andere Antibiotika-Einsatz vermieden oder unterstützend begleitet werden. Homöopathische Arzneimittel können zudem gut zur Verbesserung der Konstitution eingesetzt werden. Dies wird ebenfalls der steigenden Verbrauchernachfrage nach unbelasteten, gesunden und nachhaltig erzeugten Lebensmitteln gerecht.

In der Mutterkuhhaltung gibt es viele Bereiche, in denen der Einsatz von homöopathischen und anderen naturheilkundlichen Mitteln nicht nur aus betriebswirtschaftlichen Gründen sinnvoll ist. Durch die einfache Verabreichung mittels Sprühflasche kann sehr schnell und einfach eine Medikation auch bei ängstlichen, scheuen oder aggressiven, nicht „Menschen gewohnten“ Tieren durchgeführt werden.

Am   22. Januar 2016 kamen im Gasthaus Meding, Dorfmark, Mutterkuhhalter aus ganz Niedersachsen zusammen, um sich über die Anwendung der Homöopathie bei Mutterkühen und Kälbern grundlegend zu informieren.

Die Fortbildung wurde eröffnet mit einer Vorstellungsrunde der einundzwanzig Teilnehmer. Einige konnten dabei bereits von erfolgreichen eigenen Erfahrungen bei der Anwendung von homöopathischen Mitteln berichten.

Der aktuelle Workshop des Arbeitskreises Mutterkuhhalter, geleitet von der Außenstelle Bad Fallingbostel, hatte als Schwerpunkt die Einführung in die Grundlagen der Homöopathie.

Die Referentin Frau Gesine Höhmann, Agraringenieurin und Tierheilpraktikerin, ging ausführlich und kompetent auf die Wirkungsweise von Globuli und Komplexmitteln ein. Im weiteren Verlauf des Workshops gab sie dann anschauliche Beispiele und Empfehlungen für homöopathische Behandlungen. Unter reger Beteiligung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden zahlreiche Fragen zu den Schwerpunkten  „Rund um die Geburt“, „vitale Kälber“ und der „Absetzerproblematik“ behandelt.
Neben den wertvollen Fachbeiträgen gab es reichlich Gelegenheit zur Diskussion und für den kollegialen  Erfahrungsaustausch.

Die Workshop-Reihe für Mutterkuhhaltung ist ein besonderes und landesweit einmaliges Angebot: Die Fortbildungstage stehen allen interessierten Mutterkuhhaltern in ganz Niedersachsen offen. Und tatsächlich wird das Angebot seit 2014 verstärkt wahrgenommen und dementsprechend gut angenommen.

Interessierte Mutterkuhhalter können sich mit Fragen zu den weiteren Fortbildungsveranstaltungen der von der Masterrind unterstützten  Workshop-Reihe gerne an Dipl. Ing. Agr. Bernhard Ende, Telefon 05162-903 419, Berater an der Außenstellen Bad Fallingbostel wenden.


Kontakt:
Bernhard Ende
Berater Betriebswirtschaft, Förderung, Arbeitskreis Mutterkuh
Telefon: 05162 903-419
Telefax: 05162 903-421
E-Mail:


Stand: 15.02.2016