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Schwetje: "Landwirtschaftskammer setzt Impulse"

Gut besuchter parlamentarischer Abend der Landwirtschaftskammer

Regen Zuspruch fand der parlamentarische Abend der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der gestern (10. März) in Hannover stattfand. Zu den rund 120 Gästen zählten Bernd Busemann, Landtagspräsident, Cornelia Rundt, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Olaf Lies, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Christian Meyer, Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Als Staatssekretäre waren vertreten Almut Kottwitz, Umwelt, Energie und Klimaschutz, Jörg Mielke, Staatskanzlei und Jörg Röhmann, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sowie zahlreiche Landtagsabgeordnete aller Fraktionen.

In seiner Begrüßung beschrieb Kammerpräsident Schwetje die Bedeutung der Landwirtschaftskammer als verlässlicher Partner für Politik und Praxis. „Das Land Niedersachsen setzt auf die Kammer als zuverlässige Agrarverwaltung. Landwirte, Gärtner, Forstwirte und Fischer, die unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen, schätzen das Wissen unserer Fachleute. Die vielen positiven Rückmeldungen bestätigen uns in unserer Arbeit. Und sie haben einen guten Grund: Die Kammer hat stets schnell auf aktuelle Entwicklungen reagiert und bei Problemen maßgebliche Impulse zur Lösung gesetzt. Einige dieser Lösungen sind Vorbild für andere Länder geworden“.

Als Beispiel nannte der Präsident die Diskussion um die Nährstoffüberschüsse: „Mit dem von uns erarbeiteten Nährstoffbericht wurde der Grundstein dafür gelegt, die Probleme umweltgerecht und praxisnah zu lösen. Derzeit arbeiten wir daran, die Transporte von Naturdüngern aus den Zentren der Tierhaltung in die Bedarfsregionen des Ackerbaus weiter zu optimieren.“ In diesem Zusammenhang betonte Schwetje, “dass sich die Landwirtschaftskammer als Vermittler zwischen landwirtschaftlicher Praxis und kritischer Gesellschaft versteht“.

Kammermitarbeiter Dr. Vinzenz Bauer ging in seinem  Vortrag „Landwirtschaftliche Erzeugung im Umbruch – Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation in der Land- und Ernährungswirtschaft – Wie beraten wir die landwirtschaftlichen Betriebe“ auf die Entwicklung in den Betrieben und den mit ihnen verbundenen vor- und nachgelagerten Bereichen ein. Dr. Bauer bezog sich dabei insbesondere auf die niedersächsischen Regionen, ihre Standorteigenschaften und die entsprechenden Spezialisierungen auf die Bereiche Marktfruchtanbau, Futterbau, Veredelung und Agrartechnik. Dabei hob er hervor, dass die Agrar- und Ernährungswirtschaft im Netzwerk intensiv zusammenarbeitet. Bauer mahnte: „Aufgrund der aktuell ausgesprochen wirtschaftlich extrem schwierigen Lage sieht sich dieses gesamte Netzwerk vor sehr große Herausforderungen gestellt. Die LWK Niedersachsen nimmt mit Ihrer Arbeit eine Schlüsselrolle zur Information und Hilfe bei der Problemlösung ein“. Dr. Bauer stellte fest, dass aufgrund der gestiegenen gesellschaftlichen Anforderungen die wirtschaftlich arbeitenden Betriebe immer stärker nachweisen müssen, auch im ökologischen Sinne nachhaltig zu wirtschaften. Die Kammer versteht sich dabei als Vermittler im Netzwerk, der mit eigenen Versuchsergebnissen, Forschungsarbeiten und Ausbildung sowie Weiterbildung einen Beitrag dazu leistet, dass dauerhaft gesellschaftlich akzeptierte Lösungen gefunden werden.


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Stand: 27.04.2016