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Hautnah dran am Wasserschutz

Auf Versuchsfeld der Landwirtschaftskammer sammeln Fachschüler Wissen für die Praxis

Wehnen – Beim Berufswettbewerb des Nachwuchses in den grünen Berufen ist das Fachwissen der Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen sehr gefragt: Um die Herausforderungen bei Wasserschutz und Düngung ging es heute (16. März) für 40 Fachschülerinnen und Fachschüler aus Berufsbildenden Schulen in Oldenburg und Aurich auf ihrer Wettbewerbs-Etappe in der LWK-Versuchsstation Wehnen in Bad Zwischenahn (Landkreis Ammerland).

Bei mehreren Wasserschutzversuchen auf dem Feld bekamen die jungen Landwirte, die einen Abschluss als staatlich geprüfte Wirtschafter anstreben, einen praktischen Eindruck vom Zusammenhang zwischen landwirtschaftlicher Praxis und Grundwasserschutz. Auf dem Versuchsfeld in Wehnen wird unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie der Nitratgehalt im Sickerwasser gemessen. Daraus lassen sich Rückschlüsse darauf ziehen, wie sich die Höhe der Stickstoffdüngung auf das Grundwasser auswirkt. Untersucht wird dort außerdem, wie sich der Zwischenfruchtanbau, der den Stickstoff in der oberen Bodenschicht halten soll, auf die Kulturpflanzen auswirkt.

„Das Bewusstsein, welche Bedeutung die Landwirtschaft beim Grundwasserschutz hat, möchten wir gerade den jungen Landwirtinnen und Landwirten nahebringen – sie müssen schließlich aktiv daran mitarbeiten, die Belastung der Umwelt möglichst gering zu halten“, sagte Andrea Knigge-Sievers, bei der Landwirtschaftskammer zuständig für Wasserschutz und landesweite Aufgaben im kooperativen Trinkwasserschutz. Flankierend dazu stellte Weert Sweers, bei der LWK Fachmann für die Düngeverordnung, Details der gesetzlichen Neuregelung vor.

Die Berufsolympiade der grünen Berufe wird vom Landvolk organisiert und mit dem Landesentscheid am 31. März und 1. April an der Deutschen Lehranstalt für Agrartechnik in Westerstede fortgesetzt. Der Bundesentscheid ist Mitte Juni in Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern.


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Stand: 16.03.2017