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Aufbringung von Mikronährstoffen, Saatgutbeizen und Formulierungshilfsmitteln

Nach den Vorgaben der Düngeverordnung ist das Aufbringen von Düngemitteln mit einem wesentlichen Gehalt an Stickstoff (>1,5 % Ges.-N in der TS) auf Ackerland nach der Ernte der letzten Hauptfrucht bis einschließlich zum 31.01. des Folgejahres nur zu bestimmten Fruchtarten bis zum 01.10. möglich.

Siehe Regelungen zur Herbstdüngung - Begrenzung der Düngung im Sommer/Herbst

Abweichend davon gilt bis zu einer bundesweit abschließenden Regelung in Gestalt von Mustervollzugshinweisen zur Düngeverordnung, dass kleine N-Mengen in Form von Mikronährstoffen, Saatgutbeizen und als Formulierungshilfsmittel zu Pflanzenschutzanwendungen nach der Ernte der Hauptfrucht zu allen Kulturen ausgebracht werden dürfen und nicht als Verstoß gegen den § 6 Abs. 8 (Sperrfrist) gewertet werden. In anderen Bundesländern wurden tolerierbare Mengen bis max. 5 kg N/ha genannt. Niedersachsen schließt sich dieser Auffassung an.


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Stand: 11.10.2017