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Wir bilden aus - Baumschule Heinje

Die Baumschule Heinje bildet Gärtnerinnen und Gärtner in der Fachrichtung Baumschule aus. Nicht nur das breite Sortiment macht die Ausbildung besonders, auch das eigens entworfene Bonusprogramm sticht hervor. In dem Programm Green up erhalten die Auszubildenden eine „Finanzspritze“. Daneben bietet der Betrieb modernste Technik.

Der Ausbildungsbetrieb:
1972 gründet Diderk Heinje die Baumschule die sich in Edewecht, Ortssteil Jeddeloh 1, befindet. Heute führt er den Betrieb zusammen mit seinem Sohn Sebastian Heinje. Sie produzieren in der Hauptzeit (März bis Mai) mit 120 Mitarbeitern ein großes Spektrum an Gehölzen. Hier drunter befinden sich unter anderem:

• Koniferen,
• Rhododendron,
• Rosen,
• Obstgehölze und
• Ziersträucher

Die Produktionsfläche beträgt ungefähr 80 ha. Die Fläche beinhaltet sowohl Freilandflächen als auch

Containerstellflächen (befestigte Flächen, auf denen Pflanzen in Töpfen herangezogen werden). Dies ermöglicht der Baumschule Heinje das ganze Jahr Pflanze zu verkaufen. Der Kundenstamm besteht hauptsächlich aus Gartencentern im In- und Ausland. Der Betrieb ist technisch gut ausgestattet, auch das gute Betriebsklima spricht für sich selbst.
 

Junge Menschen haben mehrere Möglichkeiten den Beruf des/der Gärtners/in in der Fachrichtung Baumschule näher kennen zu lernen. Unter anderem wird die Gelegenheit geboten, dass Jugendliche den Girls‘ Day/Zukunftstag  in der Baumschule verbringen. Es besteht aber auch die Möglichkeit eines Praktikums. Daneben stellt Herr Sebastian Heinje den Beruf regelmäßig in Schulen vor.


Die Ausbildung in der Baumschule Heinje:
Die derzeit acht Auszubildenden lernen hier alle Arbeitsschritte von der Vermehrung bis zur verkaufsfertigen Pflanze. Sie durchlaufen in der Ausbildung die verschiedenen Bereiche, um alles kennen zu lernen. Um die Vermehrungsarbeiten zu vermitteln, arbeitet die Baumschule mit einem spezialisierten Jungpflanzenbetrieb zusammen. Durch das breite Sortiment ist die Ausbildung sehr vielseitig und abwechslungsreich. Verantwortlich für die Ausbildung ist Herr Preuß. Dieser unterstützt die Auszubildenden im  innerbetrieblichen Unterricht und bereitet sie auf die Ausbildung vor.
 

In der Baumschule Heinje gibt es ein eigenes Bonusprogramm für die Auszubildenden. Dieses Programm nennt sich Green up und besteht aus 20 Punkten. Es werden unter anderem Punkte wie

• Teamarbeit,
• Pünktlichkeit,
• Pflanzenkenntnisse und
• Berichtsheftführung

bewertet. Die Benotung erfolgt angelehnt an die Schulnoten von 1 für sehr gut bis 6 für ungenügend. Wenn am Ende des Jahres im Schnitt aller 20 Noten eine eins oder zwei herauskommt erhält der Auszubildende eine zusätzliche Vergütung. Hierbei wird rückwirkend für jeden Monat ein Bonus von 100 € bezahlt. Zusätzlich bekommt der Auszubildende nach bestandener Abschlussprüfung ein ausführliches Zeugnis mit den Inhalten von Green up. Ebenso erhält er eine Urkunde mit der Abschlussnote. Nach bestandener Prüfung bleiben viele Auszubildende in der Baumschule Heinje um dort weiter als Gärtner/in zu arbeiten.

Das macht den Beruf besonders!
„Man merkt und sieht am Abend, dass man was geschaft hat!“, so Heinje. Es handelt sich um einen sehr abwechslungsreichen Beruf. Neben dem Umgang mit Pflanzen gehört auch die Arbeit mit Maschinen und Werkzeugen zum Alltag eines Baumschulers.  Dieser Beruf gibt einem die Möglichkeit, international zu arbeiten. Er bietet sehr gute Übernahme- und Fortbildungschancen.


Der Auszubildende:
Tobias Fricke ist Auszubildender im dritten Ausbildungsjahr in der Baumschule Heinje. Als er sich für eine gärtnerische Ausbildung entschieden hatte, empfahlen ihm Bekannte die Baumschule Heinje. Das Besondere für ihn an diesem Beruf und diesem Betrieb ist die Vielfalt. Durch das breite Sortiment ergeben sich viele verschiedene Aufgaben.  Der 19-jährige hat schon Pläne für die Zeit nach der Ausbildung. Wenn er seine Abschlussprüfung zum Gärtner bestanden hat, geht er für eineinhalb Jahre nach Italien. Nach der Auslandszeit plant er einen weiteren Aufenthalt im Baumschulzentrum Ammerland, gern auch in seinem Ausbildungsbetrieb. Irgendwann möchte er ein eigenes Gartencenter führen.


Kontakt:
Verena Hersping
Ausbildungsplatzakquisiteurin Gartenbau
Telefon: 04403 9796-46
Telefax: 04403 9796-61
E-Mail: