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Wir bilden aus - Alten- und Pflegeheim Elbmarsch

Das Alten- und Pflegeheim Marschacht liegt  im Ortskern von Marschacht direkt am Elbdeich mit Blick auf die Elbe. Im Haus bieten 40 großzügige Einzelzimmer sowie 14 Apartments mit 1 bis 2 Zimmern eine Heimat für insgesamt 56 Bewohner und Bewohnerinnen.

Im Umkreis von 300 m findet man Ärzte, Zahnärzte, Apotheke, Supermarkt, Banken, die Kirche und das Rathaus. Für je 10 BewohnerInnen stehen ein großes Wohn­zimmer mit Balkon / Terrasse sowie eine kleine Teeküche zur Verfügung. Gern genutzt wird auch der Garten am Haus mit Terrassen und vielen Sitzgelegenheiten. Innerhalb der Außenanlage sorgt der Mini-Zoo mit Ponys, Ziegen, Hühner, Enten und Gänsen, sowie Meerschweinchen und Kaninchen für viel Abwechslung im Alltag.
Das Haus wurde 1995 eröffnet. Ermöglicht wurde dies durch den gemeinnützigen Verein Alten- und Pflegeheim Elbmarsch e.V. Dieser Verein wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, ein Pflegeheim sowie Wohnungen für Senioren und Seniorinnen zu bauen, damit alte und pflegebedürftige Bürger aus der Samtgemeinde Elbmarsch in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.

Die Hauswirtschaft:
Die Hauswirtschaft hat einen hohen Stellenwert im Alten- und Pflegeheim Marschacht. Gemeinsam mit einem Team von 12 hauswirtschaftlichen Mitarbeiterinnen bietet sie den Bewohnern und Bewohnerinnen ein familiäres Paket aus Versorgungs- und Betreuungs­leistungen. Die Hauswirtschaft trägt sowohl bei den Bewohnern als auch in der Außen­wahr­nehmung maßgeblich zum guten Ruf des Hauses bei.
Neben der Nahrungszubereitung ist die Hauswirtschaft für die Haus- und Wäschepflege sowie den Service zuständig. Täglich werden 4 Haupt- und 2 Zwischenmahlzeiten unter Verwendung von frischen, saisonalen Produkten zubereitet. Die Mahlzeiten werden im Speisesaal serviert und jedem Bewohner wird bei Bedarf geholfen. Dabei wird stets auf Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner eingegangen.
Die Hauswirtschaft ist für alle Reinigungsarbeiten in den Bewohnerzimmern, Sanitär­bereichen sowie den Gemeinschaftsräumen zuständig. Die gesamte Haus- und Bewohner­wäsche wird in der hauseigenen Wäscherei gewaschen, gebügelt und bei Bedarf auch ausgebessert. Außerdem ist die Hauswirtschaft für die jahreszeitliche oder anlassbezogene Dekoration von Speise­saal und Gemeinschaftsräumen zuständig. Auf den Tischen im Speisesaal stehen immer frische Blumen. Die hauswirtschaftlichen MitarbeiterInnen sind täglich mit den Bewohnern im Gespräch, erfragen ihre Wünsche und Bedürfnisse und bemühen sich um deren Wohlbefinden.

Die Ausbildung:

Christina Rumpke ist verantwortlich für alle hauswirtschaftlichen Abläufe und die haus­wirt­schaftliche Ausbildung der beiden Auszubildenden Ronja Culemann und Lars Burfeind. Frau Rumpke ist von Anfang an im Alten- und Pflegeheim Marschacht dabei und konnte sich und ihre Ideen daher bei Einrichtung und Aufbau des hauswirtschaftlichen Bereiches gut einbringen. Sie ist zuständig für Planung, Organisation der Abläufe in der Hauswirtschaft und arbeitet praktisch mit. Die Ausbildung in der Hauswirtschaft ist jedes Jahr neu und  spannend  und wird von allen Mitarbeiterinnen der Hauswirtschaft mit Engagement mitgetragen. Es macht sehr viel Freude zu sehen, wie sich die Auszubildenden während der 2 Jahre ihrer Ausbildungszeit menschlich und auch fachlich weiter entwickeln.
Die hauswirtschaftlichen Auszubildenden werden in allen Bereichen der Hauswirtschaft eingesetzt. Freundlichkeit, Gesprächsbereitschaft und Aufmerksamkeit gegenüber den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Kolleginnen und Kollegen sind wichtige Voraussetzungen für ein gutes Miteinander während der Ausbildung. Schwerpunkte sind die Bereiche Nahrungszubereitung und Service sowie der Umgang mit den Bewohnern. Bei der Speisenzubereitung müssen besondere Kostformen und Besonderheiten wie Vorlieben und Abneigungen berücksichtigt werden. Die Auszubildenden lernen, die Bewohner und Bewohnerinnen mit Mahlzeiten im entsprechenden Ambiente zu versorgen (jahreszeitliche Tischdekoration/Berücksichtigung von Festtagen). Im Laufe der Ausbildungszeit werden den Auszu­bildenden bestimmte Aufgaben selbstständig übertragen. So gestalten die Aus­zu­bildenden z. B. die monatlichen Geburtstagskaffees, die jährlichen Weihnachtsfeiern für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Hauses oder auch verschiedene Betreuungs­aufgaben (z. B. Grillabende, Themennachmittage).

Die Auswahl der Auszubildenden:
Bei der Auswahl der Auszubildenden ist das Ergebnis des Schulabschlusses sicherlich von Bedeutung, aber dennoch kommt es bei der Entscheidung nicht allein auf die Zensuren an. Großen Wert legt das Alten- und Pflegeheim Marschacht auf ein gutes Sozial- und Arbeits­verhalten der BewerberInnen. Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Team­fähigkeit sind wichtige Eigenschaften die für eine erfolgreiche Ausbildungszeit entscheidend sind. Die zukünftigen Auszubildenden sollten außerdem „Herzblut“ für die Hauswirtschaft und Interesse an diesem vielseitigen Beruf mitbringen. Da während der gesamten Ausbildung ein enger Kontakt zu den Bewohnern besteht, sollten die zukünftigen Auszubildenden den Umgang mit älteren Menschen mögen und auch Verständnis für deren besondere Situation haben. Alle Auszubildenden haben im Vorfeld ein mindestens einwöchiges Praktikum im Betrieb absolviert, um den zukünftigen Arbeitsplatz kennen zu lernen.

Die Auszubildenden:

Lars Burfeind ist im 3. Ausbildungsjahr und über sein Interesse am Kochen zur Berufs­aus­bildung in der Hauswirtschaft gekommen. Das Alten- und Pflegeheim Marschacht hat er über ein Praktikum kennengelernt. Seine Freunde waren anfangs skeptisch, als er die Aus­bildung begann. Doch inzwischen meinen auch sie „das passt“. Lars möchte nach der Ausbildung eine Weiterbildung zum hauswirtschaftlichen Betriebsleiter machen, praktische Berufs­erfahrung sammeln und dann evtl. noch die Fortbildung zum Lehrer für Fachpraxis absolvieren.
Seine Mit-Auszubildende Ronja Culemann ist im 2. Ausbildungsjahr und ebenfalls über Schul­praktika an den Ausbildungsbetrieb in Marschacht gekommen. Auch sie kocht gern und hat Interesse an der vielseitigen Arbeit in der Hauswirtschaft und den Umgang mit Menschen. Bei Ronja steht zunächst einmal die Ausbildung im Vordergrund.
Bei der Auswahl des Ausbildungsplatzes waren sich beide Auszubildenden einig. Wichtig fanden sie, sich über den gewünschten Beruf und den zukünftigen Ausbildungsbetrieb genau zu informieren. Für die Entscheidung sei ein Betriebspraktikum sehr hilfreich. „Dadurch bekommt man einen guten Einblick in den Beruf und den Betrieb.“ Als Voraussetzungen für eine Ausbildung in der Hauswirtschaft nannten Sie „Spaß an der Arbeit“, „Interesse an der vielfältigen Tätigkeit“, „eine gewisse Robustheit“ und „Freude am Umgang mit Menschen“. 

Mehr Informationen zum Alten- und Pflegeheim Marschacht
Weitere Informationen zur Berufsausbildung in der Hauswirtschaft und zur Berufsorientierung


Kontakt:
Elke Rather
Beraterin Ausbildungsberaterin für die Berufe Fischwirt/in und Forstwirt/in, Meisterfortbildung, Forstmaschinenführer
Telefon: 04181 9304-28
Telefax: 04181 9304-24
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