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Der Forstwirt: Die Zwischenprüfung als Leistungstest

Ca. ein Jahr vor Ende der Ausbildung wird der Ausbildungsstand in Form einer praktischen und schriftlichen Zwischenprüfung festgestellt. Die Teilnahme ist Zulassungsvoraussetzung zur Abschlussprüfung.

Die Zwischenprüfung besteht aus zwei Teilen:

1. praktische Prüfung ( incl. erläuterndem Prüfungsgespräch )
2. schriftliche Prüfung


Praktische Prüfung

In der praktischen Prüfung werden drei Aufgaben aus folgenden Aufgabenbereichen ausgewählt:

  1. Kulturpflege
  2. Jungbestandspflege
  3. Wertästung
  4. Schutz gegen Wildschäden
  5. Holzernte
  6. Wartung von Maschinen und Geräten
  7. Landschaftspflege

Dabei sind Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, Umweltschutz sowie Organisation und Abläufe betrieblicher Arbeit mit einzubeziehen. Die drei praktischen Aufgaben sind jeweils in einem zusammenhängenden Arbeitsablauf durchzuführen und in einem Prüfungsgespräch zu erläutern.

Für die Durchführung der praktischen Aufgaben stehen insgesamt 140 Minuten zur Verfügung. Davon sind für Prüfungsgespräche ca. 30 Minuten vorgesehen.

Schriftliche Prüfung

In der schriftlichen Prüfung sind in 90 Minuten Aufgaben, die sich auf praxisbezogene Fälle beziehen sollen, aus folgenden Bereichen zu bearbeiten:

  1. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  2. Berufsbildung
  3. Umweltschutz
  4. Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  5. Waldbewirtschaftung, Forstproduktion
  6. Anwendungsbezogene Berechnungen
  7. Maschinen, Geräte und Betriebseinrichtungen

Es gibt eine Gesamtnote für die schriftliche Prüfung.


Kontakt:
Elke Rather
Beraterin Ausbildungsberaterin für die Berufe Fischwirt/in und Forstwirt/in, Meisterfortbildung, Forstmaschinenführer
Telefon: 04181 9304-28
Telefax: 04181 9304-24
E-Mail: