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EHEC - wie man sich schützen kann

Seit Mitte Mai sorgen Berichte über EHEC-Infektionen für große Verunsicherung beim Verbraucher. Um sich und seine Familien zu schützen werden folgende Hygienemaßnahmen bei der Zubereitung von Speisen empfohlen.

 

Tipps für den Privathaushalt

  • Das Risiko einer Infektion lässt sich minimieren indem alle Lebensmittel vor dem Verzehr ausreichend erhitzt werden (Kerntemperatur mindestens 70°C für 10 Minuten).
  • Bei der Zubereitung von Obst und Gemüse ist auf eine gute Küchenhygiene zu achten. Wer rohes Gemüse und Obst verzehrt, sollte es vorher gründlich waschen oder schälen. Messer und Brettchen sind nach dem Gebrauch zu reinigen.
  • Strenge Trennung von rohen Lebensmitteln und bereits gegarten Lebensmitteln bei der Zubereitung und Lagerung, um eine Übertragung von Keimen zu vermeiden.
  • Gekochte und verderbliche Speisen ausreichend kühlen, da sich Keime bei Raumtemperatur schnell vermehren. Warme Speisen abkühlen und abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
  • Lappen und Handtücher nach der Zubereitung von Obst/Gemüse und Fleisch wechseln und bei mindestens 60°C waschen.

 
Hände waschen ist das A und O
Da bereits geringe Erregermengen ausreichen, um eine Infektion herbeizuführen, ist auch die persönliche Hygiene von besonderer Bedeutung. Konsequentes Händewaschen vor und nach der Zubereitung von Lebensmitteln, nach jedem Kontakt zu Tieren oder Erde, nach jedem Toilettengang und vor jeder Mahlzeit helfen die Verbreitung des Erregers aufzuhalten. Eine Händedesinfektion kann erforderlich sein, sofern dies vom Arzt oder vom Gesundheitsamt empfohlen wurde, z.B. wenn ein Familienangehöriger erkrankt ist.
 
Weitere Informationen zur EHEC-Infektion unter

http://www.rki.de
http://bfr.bund.de
http://www.bmelv.de
http://www.ms.niedersachsen.de
 


Kontakt:
Gudrun Göppert
Beraterin Ernährung, Lebensmittelqualität, Verbraucher, Schule und Bauernhof
Telefon: 0441 801-808
Telefax: 0441 801-819
E-Mail:


Stand: 19.02.2013