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Arbeitskreis AgrarManagerin – Am Puls der Zeit

Sie nehmen an einer Qualifizierung zur AgrarBüromanagerin teil? Sie haben die Weiterbildung bereits absolviert? Sie haben den Kurs noch nicht besucht, möchten sich dennoch weiterbilden? Der Arbeitskreis AgrarManagerin richtet sich an Frauen, die im Büro und Betrieb auf dem Laufenden bleiben möchten.

Organisiert, betreut und begleitet werden die Arbeitskreise von den Beraterinnen der Landwirtschaftskammer, die zum Team „Frauen in der Landwirtschaft“ gehören. Das Interesse der Mitglieder steht im Vordergrund - ihren Vorstellungen entsprechend wird ein Jahresangebot gestaltet. Trotz unterschiedlicher Betriebsstrukturen finden sich immer gemeinsame Themen. Die vielfältigen Interessen der Frauen spiegeln sich bei der Themenauswahl wider: Büromanagement, Förderung, Öffentlichkeitsarbeit, gesellschaftliches Miteinander …  Hier einige Beispiele.

Sicherheit am PC
Sichern Sie Ihre Daten regelmäßig? Erstaunlich! Die Mehrzahl der landwirtschaftlichen Betriebe im Arbeitskreis sichern nicht regelmäßig ihre Daten. Fotos, Geschäftsbriefe, Excel-Anwendungen - alles weg, wenn Viren, Würmer oder Trojaner zuschlagen. Experten empfehlen regelmäßige manuelle Backups auf zwei externen Festplatten im Wechsel oder die Installation einer Software, die automatisch im Hintergrund die Daten auf einer externen Festplatte sichert. Mögliche Speichermedien sind auch NAS (eine intelligente Festplatte im Netzwerk), Cloud oder Blu-ray Rohlinge. Landwirtschaftliche Betriebe tun gut daran, hierfür einen PC-Dienstleister zu beauftragen.

Viele nutzen zur Datensicherung einen USB-Stick, nur wenige die externe Festplatte. Empfehlenswert ist ein gesundes Misstrauen beim Surfen im Internet und Empfangen neuer E-Mails. Passwörter sollten eine Kombination aus mindestens 10 großen und kleinen Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Besonders der Zugang zum E-Mail-Postfach und zu Zahlungsdienstleistern muss sicher sein.

Digitale Fotos perfekt organisiert 
Der Hof, die Familie – in digitalen Fotos halten wir besondere Momente fest. Nicht alle Fotos, die auf den Rechner wandern, sind für die Ewigkeit gedacht. Zum Bändigen der Bilderflut gibt es jede Menge Rezepte.

Um Archiv-Leichen zu vermeiden, sollten unbrauchbare Fotos oder Aufnahmen sofort gelöscht werden. Bei Lieblingsfotos empfiehlt sich dagegen ein doppeltes Abspeichern. Von einer bitteren Erfahrung berichtet eine Teilnehmerin: Trotz regelmäßiger Datensicherung auf einer externen Festplatte, waren plötzlich alle Fotos weg. Ein Defekt der Festplatte stellte sich als Ursache heraus. Tipp: Alle Fotos von der digitalen Kamera und besonders vom Smartphone regelmäßig speichern. Empfehlenswert ist, immer ein zweites Backup zu haben, um die Fotos doppelt abzusichern. Übrigens: Die Lebensdauer einer Festplatte beträgt etwa 10 Jahre.

Idee: Sehr gute Fotos kopieren und in einem separaten Ordner „Best_of_...“ ablegen. So stehen die schönsten Aufnahmen jederzeit für Präsentationen oder die Gestaltung eines Fotobuchs zur Verfügung. Die Superbilder sind blitzschnell parat.

Erfolgreiches Selbstmanagement
„Ich bin frustriert, weil ich wieder einmal nicht das geschafft habe, was ich mir für den Tag vorgenommen hatte“. „Ich zähle Schäfchen, um besser einschlafen zu können“. Solche Sätze sind nicht selten in den Arbeitskreisen. Anspannungen, Stress, finanzielle Probleme, Frustration, Gedanken an die Zukunft belasten die Bäuerinnen zunehmend. Ein 12-Stunden-Tag ist für sie nichts Ungewöhnliches. Kein Wunder also, dass das Thema „Stressreduktion statt Burnout“ häufig auf dem Plan steht.

Zu den bekannten Maßnahmen zur Stressreduktion gehören regelmäßige Pausen, Sport, Musik hören und sich etwas gönnen. Gut bewährt hat sich die sogenannte „Helikopterperspektive“. Hierbei geht man gedanklich einen Schritt zurück - der Blick von oben auf die Dinge verhilft zu mehr Abstand. Diese Perspektive kann ganz bewusst gewählt werden, um seine innere Ruhe wiederzufinden. Ein Kernsatz im Stressmanagement basiert auf der Annahme, dass jeder die Wahl hat, wohin er seine Aufmerksamkeit lenkt. Auf das Positive oder auf das Negative. So ist ein Körnchen Wahrheit in der altbekannten Weisheit enthalten „Das Glas kann halb leer oder halb voll sein“.

Cross Compliance, (k)ein Schrecken?
Ein Dauerbrenner in vielen Arbeitskreisen: Cross Compliance. Für viele Landwirte scheint es so zu sein. Wie läuft eine Betriebsprüfung ab? Warum wird was von wem geprüft? Welche Dokumente müssen vorliegen? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt ein Prüfer vom Prüfdienst. Anschließend kann das erworbene Fachwissen am Praxisbeispiel auf einem Hof angewandt werden.


Möchten Sie sich den unternehmerisch denkenden Frauen anschließen, die vom praxisorientierten aktuellen Fachwissen, dem Erfahrungsaustausch mit neuen Impulsen und dem Netzwerk (z.B. über WhatsApp) profitieren? Dann wenden Sie sich an Ihre Ansprechpartnerin in Ihrer Region.

Bremervörde

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Birgit Jürgens, Heidrun Pergande

Gunhild Hübner

Johanna Waterloh-Temme

Marianne Riecke

Marita Eschenhorst

Heike Schütte

Anne Kreiling

Christiane Heeren

Elfriede Moos

Ute Hecht

Anne Dirking, Heike Dittmer


Kontakt:
Kristina Stojek
Beraterin Frauen in der Landwirtschaft, Hauswirtschaft
Telefon: 0441 801-344
Telefax: 0441 801-819
E-Mail:


Stand: 18.05.2017