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Arbeitsverträge in der "Grünen Branche"

Grundlage für jedes Arbeitsverhältnis ist der Arbeitsvertrag. Er ist ein privatrechtliches gegenseitiges Abkommen, durch das sich der Arbeitnehmer zur Leistung von Diensten und der Arbeitgeber zur Leistung einer Vergütung verpflichtet.

Sie können mündlich oder schriftlich geschlossen werden, wobei der Arbeitgeber nach dem Nachweisgesetz verpflichtet ist: „spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn des Arbeitsverh

ältnisses die wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich niederzulegen, die Niederschrift zu unterzeichnen und dem Arbeitnehmer auszuhändigen“ (Nachweisgesetz – NachwG, § 2).
Heute sollte nicht mehr auf einen schriftlichen Vertrag verzichtet werden, auch wenn früher in der Landwirtschaft mündliche Verträge oft ausreichend waren und sich bewährt haben, da sich bei längerer gemeinsamer Arbeit gute Vertrauensverhältnisse mit großer sozialer und menschlicher Bindung von Arbeitgeber und Arbeitnehmer herausgebildet haben. Der wesentliche Unterschied zwischen der gesetzlich geforderten Niederschrift und einem Arbeitsvertrag ist ledeglich die Gegenzeichnung der Niederschrift durch den Arbeitnehmer. Bei einer befristeten Einstellung eines Arbeitnehmers ist ein schriftlicher Vertrag zum Beispiel zwingend notwendig, da es sich sonst um ein unbefristetes Arbeitsverhältnis handelt.

Folgende Elemente sollten in einem Arbeitsvertrag nicht fehlen: Beteiligte, Art der Tätigkeit, Arbeitsort, Beginn der Tätigkeit, Probezeit, Arbeitszeit, Arbeitsentgelt, Urlaub, Wochenendarbeit und Mehrarbeit, Nebenleistungen, Krankheit, Dauer des Vertrages, Kündigung und sonstige Elemente.

Einen Entwurf zu einem Arbeitsvertrag mit Hinweisen zu den wesentlichen Inhalten finden Sie im folgenden Leitfaden als Download.


Kontakt:
Matthias Brandner
Berater Arbeitnehmerberatung
Telefon: 0441 801-328
Telefax: 0441 801-392
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Stand: 08.10.2013