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Verdienst- und Arbeitskostenermittlung in "Grünen Berufen"

Viele Betriebe stehen vor der Entscheidung zum ersten Mal eine Fremdarbeitskraft einzustellen, vielen Arbeitnehmern öffnet sich der ‚grüne Bereich‘ als potentieller Arbeitgeber. Damit stellt sich die Frage für die Betriebe nach den kalkulatorischen Kosten und für den Arbeitnehmer nach den Verdienstmöglichkeiten.

Diesen zwei Aspekten soll im Folgenden nachgegangen werden, ganz bewusst in der Kombination Arbeitnehmer/Arbeitgeber, da ein Arbeitsverhältnis nur nachhaltig sein kann, wenn beide Vertragspartner um die Konsequenzen beim Gegenüber wissen und eine ausgewogene Einigung erzielen.

Um langfristig Arbeitsplätze anzubieten bedarf es einer soliden kalkulatorischen Berechnung, hierzu werden folgende Differenzierungen vorgenommen: Arbeitnehmer Brutto, Arbeitnehmer Netto, Arbeitgeber Brutto (Vollkosten) und Kosten für die effektive Arbeitnehmerstunde.

Die Notwendigkeit sich dieser Thematik zu stellen, soll folgendes Zahlenbeispiel verdeutlichen:

 

 

Vereinbarter Bruttostundenlohn

 

11,00

Arbeitnehmer

Nettostundenlohn

Bei Steuerklasse I, keine Kinder, 22 Jahre, nach Abzug aller Pflichtabgaben

7,60

Arbeitgeber

Bruttostundenkosten

Betrieb < 30 Mitarbeiter, nach Hinzuziehung aller Pflichtbeiträge

13,44

 

Im oben genannten Fall wird ersichtlich dass ein verhandelter Bruttostundenlohn von 11,00 € unter angegebenen Umständen zu einer Auszahlung für den Arbeitnehmer von 7,60 € und zu Kosten für den Arbeitgeber von 13,44 € führt.

In dem unten anhängenden Leitfaden finden Sie die Gründe für diese Abweichungen zwischen dem Netto-Stundenlohn des Arbeitnehmers und den Brutto-Stundenkosten des Arbeitgebers, sowie kurze Erläuterungen zu den vorgenannten Begrifflichkeiten.


Kontakt:
Matthias Brandner
Berater Arbeitnehmerberatung
Telefon: 0441 801-328
Telefax: 0441 801-392
E-Mail:


Stand: 10.01.2017