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Europass-Mobilität für Sandra Papmeier und Björn Slokker

Das Lebenswerk von Erasmus von Rotterdam war es, anderen Bildung zu vermitteln. Ein EU-Austauschprogramm für junge Menschen wird nach ihm benannt. Unter der erweiterten Bezeichnung Erasmus+ hat es sich zum Ziel gesetzt, fünf Millionen Menschen bis zum Jahr 2020 bei ihren bildungsgebundenen Auslandsvorhaben zu unterstützen

Auch Sandra Papmeier, Fachschülerin aus dem Landkreis Nienburg und Björn Slokker, Landwirt aus dem Emsland haben erfolgreich an diesem Programm teilgenommen. Anlässlich des 10. Arbeitnehmertages auf der EuroTier übergab Gerhard Schwetje, Präsident der LWK Niedersachsen, den Europass-Mobilität, ein Dokument, welches die Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen, die während des Lernaufenthaltes im europäischen Ausland erworben wurden, bescheinigt.

Sandra Papmeier und Björn Slokker waren im Rahmen eines Praktikums 6 Monate auf landwirtschaftlichen Betrieben in der Bretagne in Frankreich und konnten Einblicke in alle Arbeitsbereiche sammeln. Sandra Papmeier erzählte dem vorwiegend jungen Publikum auf dem Arbeitnehmertag begeistert von ihren Erfahrungen und Erlebnissen. „Ich habe viel Neues erlebt“ und „ich würde es auf jeden Fall wieder machen“. Sie hatte während dieser Zeit vollen Familienanschluss.

Den Austausch organisierte die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Kooperation mit der Landwirtschaftskammer in der Bretagne in Frankreich und einer Landwirtschaftsschule in Polen. Die Kammer plant auch künftig über ERASMUS+ Auslandsaufenthalte anzubieten.

Was ist ein Europass und was kann man damit machen?

Der Europass Mobilität ist ein Dokument zum Nachweis von Lernaufenthalten im europäischen Ausland - sei es ein Praktikum oder ein Abschnitt der beruflichen Aus- und Weiterbildung oder des Studiums. Dabei dokumentiert er Lernerfahrungen jeder Art, jeden Niveaus und jeder Zielsetzung.

Vom Europass Mobilität profitieren alle Beteiligten: Teilnehmende an Lernaufenthalten können ihre erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen nachvollziehbar dokumentieren. Personalverantwortliche in Unternehmen können sich ein genaues Bild von den im Ausland erworbenen Fähigkeiten machen und deren Qualität besser einschätzen. Daher ist ein aussagekräftiger Europass Mobilität auch bei Bewerbungen von Vorteil.

Welche Voraussetzungen muss ein Teilnehmer mitbringen?

Wir haben uns als Landwirtschaftskammer dazu entschieden, junge Menschen nach der Berufsausbildung zu entsenden. Die Teilnehmenden mussten daher eine abgeschlossene Berufsausbildung nachweisen. Darüber hinaus lediglich noch mind. 18 Jahre alt sein und offen und neugierig sein, um sich auf den Auslandsaufenthalt einzulassen.

Internationale Berufserfahrungen sind immer häufiger Teil des beruflichen Anforderungsprofils. Auslandsaufenthalte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung stellen eine hervorragende Möglichkeit dar, internationale Berufskompetenzen zu erwerben.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Dirk Wahl, LWK Niedersachsen.


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Mechtild Seybering
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Stand: 11.12.2016