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Der Juli 2010 zeichnete sich in ganz Deutschland durch sonnige und sehr trockene Tage aus. Temperaturen mit Spitzenwerten von über 35 Grad Celsius führten zu neuen Juli-Rekorden, Waldbrände häuften sich und auf den unbewässerten Sandböden vertrockneten die Pflanzen. Zeichnen sich bereits mögliche Folgen eines prognostizierten Klimawandels ab? Zukünftig sind neue Strategien des Landnutzungs- und Wassermanagements erforderlich, um die Folgen des Klimawandels zu mildern. Wissenschaftler, Behörden- und Verbandsvertreter aus den sieben KLIMZUG-Regionen Deutschlands diskutierten am 29. Juli in Uelzen über die Entwicklung von Techniken und Methoden zur Minderung der Klimafolgen.
Stand: 06.08.2010
Im Überschwemmungsbereich niedersächsischer Flussauen kann es durch Verschmutzung des Erntegutes oder durch Aufnahme von Bodenmaterial zu einem Schadstoffeintrag in die Nahrungskette von Tier und Mensch kommen. Dadurch kann die Verwertung des Aufwuchses in der Lebensmittelproduktion vielerorts nur noch mit Einschränkung erfolgen. Eine alternative Nutzung des Grünlandaufwuchs kann die energetische Nutzung in einer Trockenfermentationsanlage sein, die Rahmen des Projektes Monovergärung auf ihre technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit geprüft wird.
Stand: 13.07.2010
Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat gemeinsam mit Partnern aus Dänemark, Belgien und den Niederlanden das Projekt „No Regret“ durchgeführt (2005-2008). Im Rahmen des Projektes sollten Strategien aufgezeigt werden, die die Grundwasserkörper in der niedersächsischen Ostheide entlasten können. Die Förderung erfolgte aus Mitteln des INTERREG III B Nordsee-Programms der EU sowie durch das Niedersächsische Umweltministerium.
Stand: 25.08.2010
Im Rahmen des EU-Projektes SAWA soll gemeinsam mit Partner aus Deutschland, Schweden, Norwegen, Großbritannien und den Niederlanden eine Strategie zur Umsetzung der EU-Hochwasserrisiko-Management-Richtlinie (EU-HWRM-RL) entwickelt werden. Ziele des Projektes sind u.A. die Entwicklung und Erprobung von anpassungsfähigen Hochwasserrisiko-Managementplänen und die Planung von konkreten Maßnahmen vor Ort.
Stand: 09.07.2010
„KLIMZUG NORD“ informiert über Auswirkungen des Klimawandels in der RegionPressemitteilung
Stand: 15.04.2010