Webcode: 01030924

Umfrage im Rahmen des Verbundprojektes Wirtschaftsdüngermanagement abgeschlossen

Der Nährstofftransfer zwischen Überschuss- und Bedarfsregionen in Niedersachsen erfordert neben Transparenz und Überwachung definierte Produkt- und Prozessstandards. Die Schließung von Nährstoffkreisläufen soll unter besonderer Berücksichtigung des Ressourcenschutzes im Sinne einer nachhaltigen Landbewirtschaftung erfolgen. Hier sind speziell das Verschlechterungsverbot und das Verbesserungsgebot der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), aber auch die Anforderungen der EU-Nitratrichtlinie zu beachten.

Im Rahmen eines vom ML und vom MU geförderten dreigliedrigen Verbundprojektes zum „Wirtschaftsdüngermanagement in Niedersachsen“ sollen hier gangbare, praxisnahe Wege entwickelt werden. Je ein Teilprojekt beschäftigt sich mit den abgebenden bzw. aufnehmenden Regionen und ein Teilprojekt entwickelt das Zertifizierungssystem für die Logistik, damit für beide Seiten Planungssicherheit garantiert werden kann.

In den aufnehmenden bzw. abgebenden Regionen werden jeweils 15 Praxisbetriebe gesucht, die bereit sind an dem Projekt teilzunehmen. In der aufnehmenden Region (BST Braunschweig und Northeim) werden diese Praxisbetriebe mit Düngebedarfsermittlung, Düngeplanung und -beratung fachlich versiert begleitet. Zusätzlich werden Untersuchungen (organische Dünger, Boden, Pflanze) durchgeführt, damit ein möglichst optimaler Einbau dieser Nährstoffträger in den Bewirtschaftungsplan erfolgt. Im Rahmen von Nährstoffvergleichen soll der Einfluss des Einsatzes dieser Düngemittel auf die Bilanzsalden dokumentiert werden.

Die meisten der bereits jetzt Nährstoff-importierenden landwirtschaftlichen Betriebe berichten positiv über teils deutliche Einsparmöglichkeiten bei den Düngerkosten. Zudem kann von einer mittelfristig gesteigerten Bodenfruchtbarkeit der Ackerflächen ausgegangen werden.


Mit einer kurzen Umfrage unter den Landwirten (vorrangig der aufnehmenden Region) wurde der bisherige Umgang mit organischen Nährstoffträgern sowie die künftige Bereitschaft zur Aufnahme solcher abgefragt. Die Umfrage ist inzwischen abgeschlossen und wir bedanken uns vielmals für Ihre Teilnahme!

Die detaillierten und aufschlussreichen Ergebnisse finden Sie in der unten angehängten Präsentation.


 


Kontakt:
Thomas Beiss-Delkeskamp
Berater Wasserschutzberatung
Telefon: 0531 28997-240
Telefax: 0531 28997-241
E-Mail:
Dr. Heidi Bouws
Beraterin Pflanzenbau in Wasserschutzgebieten
Telefon: 05551 6004-275
Telefax: 05551 6004-297
E-Mail:


Stand: 18.10.2016



PDF: 26552 - 1848.06835938 KB   Umfrageergebnisse   - 1848 KB