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Alles gut im Griff: Hautschutz

Wer in den grünen Berufen arbeitet, tut gut daran, Rissen, Schwielen und Ekzemen an den Händen vorzubeugen. Was Sie – möglichst ab sofort – dafür tun können, haben wir in drei Tipps kompakt zusammenfasst.

1. Vor der Arbeit die Hände eincremen

 Sie helfen Ihrer Haut am besten, indem Sie vorbeugen. Hautschutzcremes werden vor der Arbeit aufgetragen. Sie legen einen trennenden Schutzfilm zwischen Haut und hautgefährdendem Arbeitsstoff, der den Kontakt verhindert und stärken zudem die Haut in ihrer Widerstandsfähigkeit. Um diese Barrierefunktion erfüllen zu können, muss die Creme auf die Arbeit bzw. den Schadstoff abgestimmt sein. Aber: Die Barriere eines Schutzhandschuhs können solche vorbeugenden Cremes und Salben nicht ersetzen.

 

 2. Handschuhe wann immer möglich

 Tragen Sie, wann immer möglich, Handschuhe! Welcher in Frage kommt, ist von vielen Faktoren abhängig. Rund um die Werkstatt bieten sich Materialien wie Leder oder einseitig beschichtete Gewebehandschuhe an, die das Feingefühl bei der Arbeit möglichst wenig einschränken. Achtung: Bei Arbeiten an rotierenden Werkstücken oder Werkzeugen (Säge-, Dreh-, Bohrmaschinen) ist Handschuhtragen wegen der Unfallgefahr durch Einziehen verboten. Einseitig beschichtete Gewebehandschuhe bieten sich für Pflanz- und Ernteeinsätze. Der nicht beschichtete Handrücken verhindert, dass sich Feuchtigkeit im Handschuh staut. Tragen Sie wasserdichte Handschuhe bei Reinigungs- und Melkarbeiten, um die Haut vor Aufquellen durch Feuchtigkeit zu schützen. Sie sollten sie aber nur dort tragen und auch nur so lange wie nötig. Einige chemische Stoffe schädigen die Haut oder können – über die Haut aufgenommen – zu ernsten inneren Erkrankungen führen. Tragen Sie Chemikalien-Schutzhandschuhe konsequent beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln. Ist der Handschuh in Kontakt mit dem Mittel gekommen, kann seine Schutzwirkung schon nach wenigen Minuten sinken. Sie sollten ihn nicht wieder verwenden, es sei denn, es liegen andere Empfehlungen des Herstellers vor.

 

 3. Hände schonend reinigen und pflegen

 Die Hände sollten möglichst hautschonend gereinigt werden. Unterstützen können Sie das, wenn sie vorab Hautschutzmittel aufgetragen haben und beim Händewaschen auf löse- und reibemittelhaltige Produkte und mechanisches Bürsten verzichten. Verwenden Sie NIE Verdünner zur Handreinigung! Nicht die schnelle, sondern die schonende Reinigung ist die beste. Hautpflege nach der Arbeit ist besonders wichtig. Sie wird auf die gereinigte Haut aufgetragen und hilft ihr, sich zu erholen. Ziel der Hautpflege ist, die natürliche Schutzfunktion der Hornschicht durch Rückführen von Fett- und Feuchtigkeit wiederherzustellen und zu erhalten.

 Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

Quelle: SVLFG/Lehmann/Land&Forst

 


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Stand: 23.07.2014