Webcode: 01032744

Unfälle mit Freischneidern vermeiden

Freischneider sind für Grünpflegearbeiten beliebte Werkzeuge, sorgen jedoch immer wieder für Unfälle. Gründe dafür sind häufig der fehlende Körperschutz bei den Bedienern, mangelhafte Schutzeinrichtungen, eine falsche Arbeitstechnik und der nicht eingehaltene Sicherheitsabstand.

Sicherheitsabstand vorgeschrieben

Die Vorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz (VSG) fordern die Einhaltung der vom Gerätehersteller angegebenen Sicherheitsabstände. Doch die Umsetzung in der Praxis im Straßenbegleitgrün, an Spielplätzen, beim Mähen in Parkanlagen oder Friedhöfen und besonders in Privatgärten scheitert leider häufig am geforderten Sicherheitsbereich von 30 Metern, so dass es immer wieder zu schmerzhaften und teuren Konsequenzen kommt.


Schleuderarme Schneidköpfe geben Sicherheit

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) verweist auf ein Gerät mit neuem Arbeitsprinzip, das eine praktikable Alternativen zu Fadenköpfen, Grasschneideblättern und Dickichtmessern bietet. Schleuderarme Schneidköpfe sorgen durch zwei gegenläufig rotierende Messerblätter für eine saubere, präzise und hohe Mähleistung, ohne den Bediener, weitere Personen und die Umgebung durch wegschleudernde Gegenstände zu gefährden. Durch die hohe Drehzahl der Messerblätter ist eine enorme Flächenleistung möglich. Außerdem wird mit dem Schnittprinzip in Anpflanzungen oder auf Baumscheiben die Baumrinde nicht verletzt. Und weil das Mähgut wie mit einer Schere durchtrennt wird, bleibt es dort liegen, wo es abgeschnitten wurde – das aufwändige Fegen oder Sauberblasen rund um die Mähflächen entfällt.


Weitere Auskünfte

Freischneider mit schleuderarmen Schneidköpfen sind im Fachhandel erhältlich. Lassen Sie sich dort oder von den Präventionsmitarbeitern der SVLFG beraten. Deren Kontaktdaten können online abgerufen werden.
Quelle: SVLFG


Kontakt:
Holger Harms
Berater Arbeitnehmerberatung, Sicherheitstechnische Betreuung
Telefon: 0441 801-348
Telefax: 0441 801-392
E-Mail:


Stand: 29.08.2017