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Ergebnisse Landessortenversuch Öko-Silo- und Körnermais 2009
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Ergebnisse Landessortenversuch Öko-Speisekartoffeln 2009
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Ökologischer Sojabohnenanbau in Niedersachsen 2009
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Ergebnisse der Landessortenversuche Öko-Sommergetreide 2009
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Ergebnisse der Landessortenversuche Öko-Dinkel 2009
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Bericht Versuche im ökologischen Rapsanbau 2007
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Vergleich von Verfahren zur Kraut- und Stärkeregulierung in Biokartoffeln
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Versuche im Öko-Obstbau - Aktueller Versuchsbericht erschienen

Roggen passt hervorragend zum ökologischen Landbau. Zum einen besitzt er eine gute Konkurrenzkraft gegenüber Beikräutern und er ist ziemlich genügsam, was die Nährstoffversorgung betrifft. Zum anderen ist sein Wasserbedarf relativ gering. Eine Eigenschaft, die 2010 herausragende Bedeutung erlangte.
Wie die Erträge auf den Versuchsstandorten zeigen, wirkte sich die sehr trockene und heiße Witterung im Frühsommer glücklicherweise kaum negativ auf den Ertrag der Öko-Wintergerste aus. Im südniedersächsischen Wiebrechtshausen konnte ein Spitzenergebnis von durchschnittlich fast 70 dt/ha eingefahren werden. In der Ostheide am Standort Oldendorf II war auf dem lehmigen Sand die Wasserversorgung angespannter. Der Ertrag fiel mit 44 dt/ha schwächer gegenüber den Vorjahren aus, ist aber immer noch zufriedenstellend.
Der Fachbereich Ökologischer Landbau der Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat seinen Versuchsbericht zu den Landessortenversuchen und zu den anbautechnischen Versuchen im Ökologischen Landbau des Versuchsjahres 2009 veröffentlicht. Der Bericht steht jetzt zum Download zur Verfügung.
Der Striegel nimmt im Unkrautregulierungskonzept im ökologischen Maisanbau eine wichtige Funktion ein, da mit ihm schon frühzeitig im Vorauflauf der Unkrautdruck nachhaltig reduziert werden kann. Die Hauptwirkung des Striegels ist das Verschütten der möglichst noch kleinen Unkräuter.
Die Anbaubedeutung der Körnerleguminosen schwindet, daran gibt es keine Zweifel. Auf kaum mehr als 500 ha LN wird die mit Ackerbohnen bestandene Fläche in Niedersachsen geschätzt. Gemeint ist damit die Gesamtfläche, d.h. ökologisch und konventionell geführte Bestände. Noch deutlich geringer ist die Anbaubedeutung von Lupinen. Der Anthracnoseeinbruch vor einigen Jahren hat den Anbau der anspruchslosen Gelben Süßlupine völlig zum Erliegen gebracht. Die Blaue vermochte bisher nicht ähnliche Ausbreitung zu erlangen. Mit rückläufiger Anbaubedeutung auf höherem Niveau hat auch die Körnererbse zu kämpfen. Kein Wunder dass vor diesem Hintergrund auch die Zahl der Neuzulassungen beim Bundessortenamt (BSA) seit Jahren rückläufig ist. Zuchtunternehmen ziehen sich aus diesem Marktsegment erkennbar zurück.

