Ergebnisse Landessortenversuch Öko-Silo- und Körnermais 2009
Auch in der ökologischen Milch-, Fleisch- und Eiererzeugung ist energiereiches Futter und eine möglichst hohe Produktivität der Futterflächen erforderlich. Dieser Anforderung entspricht Mais in besonderer Weise. Keine andere Kultur vermag unter günstigen Bedingungen ähnlich hohe Energiemengen/ha zu erzeugen. Vorausgesetzt das Kraut läßt sich bereinigen und Vogelfraß kann weitgehend verhindert werden. Ein Anspruch, dem nicht immer in der Praxis entsprochen werden kann.
Nach wie vor spielt der Maisanbau in den Fruchtfolgen ökologisch wirtschaftender Betriebe nur eine untergeordnete Rolle. Gründe dafür gibt es viele. Ein wesentlicher ist das hohe Anbaurisiko. Vogelfraß und Beikrautdruck stellt für viele Betriebe immer noch eine scheinbar unüberwindbare Hürde dar.
Die Ergebnisse der Öko-Landessortenversuche Silomais und Körnermais 2009 finden Sie am Ende dieser Seite
Die bundesweiten Öko-Maissortenprüfungen der Landwirtschaftskammern bzw. Länderdienststellen werden seit sieben Jahren vom Deutschen Maiskomitee (DMK) koordiniert. Die Zusammenfassungen der jährlichen Ergebnisse sind beim DMK unter www.maiskomitee.de abrufbar.
Bio-Saatgut ist vorgeschrieben
Auch nach der Novellierung der EG-Verordnung Ökologischer Landbau gilt weiterhin, dass grundsätzlich nur Bio-Saat- und Pflanzgut zu verwenden ist. Einen guten Überblick über das bundesdeutsche Gesamtangebot erhält man schnell und tagesaktuell im Internet. Unter www.organicXseeds.de, einer speziell für den deutschen Markt entwickelten Datenbank, sind alle ökologisch erzeugten, vertriebsberechtigten Saatgutpartien sortenspezifisch aufgelistet. Ist dort kein Saatgut der gewünschten Sorte gelistet, darf, nach Antrag bei der Kontrollstelle auch konventionell erzeugte, ungebeizte Ware zum Einsatz kommen.
Bild: Anhäufeln von Öko-Mais mit Kartoffelhäufeltechnik





