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Sparen bei Versicherungen - geht das?

Wer bei Versicherungen sparen möchte, sollte seine existenziellen Risiken kennen. Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit und Hinterbliebenenabsicherung gehören genauso dazu, wie Haftpflicht-, Feuer- und Ertragsausfallschäden. Gerade diese Versicherungen müssen mit Bedacht gestaltet werden.

Zusätzlich können Unfallversicherung, Kraftfahrzeugteilversicherung oder Leitungswasser- und Sturmversicherung empfindliche finanzielle Schäden abdecken.
Zu vernachlässigen sind Glasbruch- oder Insassenunfallversicherung.

Versicherte können Beiträge sparen, wenn sie im Schadensfall Selbstbehalte akzeptieren. Versicherungen belohnen mit Beitragsnachlässen, wenn nicht jeder Kleinschaden abgewickelt werden muss. Der Kunde sollte für sich entscheiden, wo seine persönliche Schmerzgrenze liegt.

Bei Unfallversicherungen sollte überlegt werden, ob Krankenhaustagegeld tatsächlich vereinbart wird. Praktische Landwirte brauchen bei persönlichen Unfallschäden ohnehin eher eine zügig funktionierende Betriebshilfe als die üblicherweise gewählte Summe von nur 25 € täglich.

Bei Lebensversicherungen ist der Hinterbliebenenschutz das Thema Nummer 1.
Besonders passend für junge Familien ist die Risikolebensversicherung. Beiträge und Versicherungssummen stehen in einem guten wirtschaftlichen Verhältnis zueinander.
Kapitallebensversicherungen sparen Summen an und zahlen bei vorzeitigem Tod. Beiträge sparen kann der Kunde bei finanziellen Engpässen hier nicht. Im besten Fall können Beitragszahlungen für bestimmte Zeiten ruhen, damit das angesparte Kapital nicht verloren geht. Häufig wird vereinbart, dass bei Unfalltod die doppelte Todesfallsumme gezahlt werden soll. Diese Vereinbarung ist selten sinnvoll und sollte gestrichen werden.


Kontakt:
Anne Dirksen
Referentin Sozioökonomische Beratung
Telefon: 0441 801-329
Telefax: 0441 801-392
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Stand: 31.05.2006