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Seitdem sich die Energieerzeugung in der Landwirtschaft etabliert hat, prägen Maisfelder in etlichen Regionen zunehmend das Landschaftsbild. Es ist offensichtlich, dass sich durch die Zunahme des Maisanbaus im Gefolge der Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) im Jahr 2004 die Fruchtfolge verändert hat. In Niedersachsen beträgt die Maisanbaufläche 2009 etwa 476.000 ha gegenüber rd. 327.000 ha im Jahr 2003. Das entspricht einer Zunahme um etwa 149.000 ha, die es mit 144.000 ha fast ausschließlich beim Silomais gegeben hat und in etwa den aktuell benötigten Substratbedarf für die seit Inkrafttreten der EEG Novelle errichteten Biogasanlagen mit einer installierten elektrischen Leistung von etwa 400.000 KW deckt (Tabellen 1 und 2).
Stand: 19.11.2009
Immer mehr Fläche geht durch die Inanspruchnahme als Siedlungs- und Verkehrsfläche (SuV) verloren. Allein in Niedersachsen werden Jahr für Jahr etwa 5.000 ha der freien Fläche verbaut. Das entspricht mindestens der LF einer niedersächsischen Durchschnittsgemeinde. Deutschlandweit sind es sogar über 40.000 ha, die der zunehmenden Besiedlung alljährlich zum Opfer fallen. Inzwischen sind bereits über 13% der Gesamtfläche verbraucht bzw. in SuV umgewandelt worden.
Stand: 03.09.2009
In der niedersächsischen Schweinehaltung vollzieht sich ein gravierender Umbruch. Nach dem kürzlich veröffentlichten -vorläufigen- Ergebnis der Viehzählung zum 3. Mai 2009 konzentriert sich ein weiterhin hoher Schweinebestand von derzeit 8,155 Mio Tieren gegenüber dem Höchststand von 8,202 Mio im Mai 2007 auf immer weniger Betriebe. Insbesondere bei der Sauenhaltung hat sich der Trend zur Aufgabe der Schweinehaltung deutlich verstärkt. Gleichzeitig ist mit dieser Entwicklung eine Umschichtung einhergegangen, wonach die Zuchtsauen und Ferkel abgenommen und die Mastschweine zugenommen haben.
Stand: 22.01.2010