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Gülleanlagen im EEG 2012 - klein oder groß?

Standardanlagen kommen nicht gut weg im EEG 2012. Danach wäre eine Weiterentwicklung im Biogasbereich kaum noch möglich. Sind Gülleanlagen der Ausweg aus dem Dilemma? Im EEG finden wir hierfür zwei Anlagentypen, auf die der Gesetzgeber den Fokus richtet: Die Standardanlage mit mindestens 60% Gülleanteil (ohne weitere Verpflichtung zur Wärmenutzung) und die Kleinanlage bis 75 kW mit mindestens 80% Gülleanteil.

 

Große Gülleanlagen werden dort errichtet, wo schon bisher alle Voraussetzungen (insbesondere Fläche) gegeben waren und lediglich die Entscheidung noch nicht reif genug war. Aus dem EEG 2012 kann der Vorteil mitgenommen werden, die Anlage nun etwas größer zu errichten (im Rahmen des geänderten Baurechtes bei Gasottomotoren bis knapp 600 kWel).

Kleine Gülleanlagen funktionieren am besten mit einer ordentlichen Menge an (kostenlosen!) Futterresten. Sie können unter dieser Voraussetzung interessante Gewinne abwerfen. Große Milchviehbetriebe eher als Schweinehalter sind daher die idealen Nachfrager nach diesen Anlagen. Entscheidend ist die Technik. Abzuwarten bleibt die Antwort der Anlagenhersteller auf die praktischen Herausforderungen und ihre Preisvorstellungen.

Der vollständige Artikel mit umfangreichen Wirtschaftlichkeitsberechnungen kann der Anlage entnommen werden.


Kontakt:
Peter Schünemann-Plag
Berater Energietechnik, Betriebswirtschaft, Förderung
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Stand: 21.09.2011