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Unternehmensstrategien 2024: Berater tauschen sich aus

56 Unternehmens- und Wirtschaftsberater der Landwirtschaftskammer Niedersachsen trafen sich in Stapelfeld, um zukünftige Strategien der Betriebsentwicklung zu diskutieren und zu entwickeln. Wichtige Themen waren die Agrarreform, die Novelle der Düngeverordnung, das Baurecht, der vorhabenbezogene Bebauungsplan, die landwirtschaftlichen Märkte und das EEG 2014.

Die Agrarreform und insbesondere das Greening und die Agrarumweltmaßnahmen waren Thema des ersten Vortrages von Herrn Franz-Josef Schoo. Herr Schoo stellte bereits die ersten Entwürfe des Antrages auf Betriebsprämie 2015 vor. In der anschließenden Diskussionsrunde, die von Ruth Beverborg moderiert wurde, wurden Strategien entwickelt, wie Landwirte sich optimal auf die Greeningvorgaben einstellen können.

Herr Schoo verwies auf den großen Nutzen des Greeningrechners  für die Herbstbestellung. Der Rechner wird entsprechend der aktuellen Rechtslage fortlaufend aktualisiert. Zahlreiche Landwirte hätten den Rechner bereits genutzt. 

Im zweiten Teil ging es um die Novelle der Düngeverordung. Tim Eiler stellte den aktuellen Diskussionsstand und mögliche Auwirkungen für die niedersächsischen Betriebe vor.

In den von den Beratern Dr. Bernhard Rump, Dr. Mathias Schindler, Albrecht Siegismund, Hartmut Völz, Hermann Diekmann und Arnold Krämer moderierten Gruppenarbeiten wurden unter anderem die Themen der Änderungen im Baurecht, des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes für Tierhaltungen, der Nutzen von Vollkostenrechnungen für Betriebszweigauswertungen und die Arbeitskreise Unternehmensführung bearbeitet.

Einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen auf den Agrarmärkten gaben Herr Dr. Herbert Funk, Herr Dr. Vinzenz Bauer und Herr Dr. Albert Hortmann-Scholten. Dabei kam das Thema Initiative Tierwohl auch zur Sprache. Eine Antragstellung bei der Initiative Tierwohl könne vor Weihnachten erfolgen, so Hortmann-Scholten.

Christoph Gers-Grapperhaus diskutierte mit den Beratern die Möglichkeiten, die das EEG 2014 Landwirten bieten kann. Entscheident seien bei allen Betrachtungen der verschiedenen Energieformen wie Photovoltaik, Biogas oder Windenergie die jeweiligen Stromerzeugungskosten. Politisch gewollt sei der Ausbau der Windenergie.  

Für Fragen rund um die oben aufgeführten Themen zur Unternehmensentwicklung stehen Ihnen unsere Unternehmens- und Wirtschaftsberater gern zur Verfügung.

Auch der 15. Unternehmertag am 23. Oktober 2014 in den Weser-Ems-Hallen in Oldenburg wird sich mit den zukünftigen Strategien der Unternehmensentwicklung befassen.


Kontakt:
Ruth Beverborg
Leiterin Sachgebiet Betriebswirtschaft, Wirtschaftsberatung
Telefon: 0441 801-304
Telefax: 0441 801-313
E-Mail:


Stand: 04.10.2014