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Pre-Check-Phase - was passiert nach dem 17. Mai?

Im Rahmen der geobasierten Antragsstellung schließt künftig an die Antragsfrist zur Agrarförderung (17. Mai 2016) eine Pre-Check-Phase an. Flächenüberlappungen sollen so schnell aufgedeckt und sanktionslos korrigiert werden. Lesen Sie, wie das Verfahren (nach jetzigem Diskussionsstand) umgesetzt werden soll.

Im Rahmen der geobasierten Antragsstellung ergibt sich die beantragte Fläche aus der gezeichneten Antragsgeometrie.

Die eingereichten Anträge werden dann zentral ab dem 18. Mai bis zum 21. Juni 2016 vorab geprüft – die Pre-Check-Phase. Während dieser Prüfung werden die eingezeichneten Schlaggeometrien bezüglich der Überlappungen überprüft. Der Antragsteller wird Anfang Juni schriftlich durch die Bewilligungsstellen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen über die festgestellten Überlappungen informiert. Sämtliche Ergebnisse der Vorabprüfung werden in diesem Schreiben mit den genauen Flächenangaben aufgeführt. In Bezug auf die Flächengrenzen besteht damit (also in Verbindung mit dem Schreiben) die Möglichkeit diese Überlappungsflächen bis zum 21. Juni (einschließlich) sanktionslos zu korrigieren.

Die Korrekturen bezüglich der Überlappungsflächen sind vom Antragssteller selbstständig im ANDI-Programm vorzunehmen. Danach ist ein erneutes Upload durchzuführen, der neu erzeugte Datenbegleitschein bis zum 21. Juni bei der zuständigen Bewilligungsstelle einzureichen.  Andere Antragsänderungen bzw. –ergänzungen, wie zum Beispiel das Melden neuer Schläge, sind im Rahmen des Vorab-Kontroll-Verfahren nicht möglich. Sanktionslose Korrekturen sind mit dem ANDI-Programm nur in Bezug auf Überlappungen möglich. Deshalb müssen auch weiterhin die bekannten Änderungsanträge für Antragsänderungen bzw. –ergänzungen per Papier eingereicht werden, wenn es z.B. um das Melden neuer Schläge geht. Schriftliche Änderungsanträge können unabhängig von der Pre-Check-Phase grundsätzlich bis zum 31.05. ohne Verspätungskürzung eingereicht werden, Antragsänderungen nach dem 31.05. bis zum 13.06. führen zu entsprechenden Verspätungskürzungen. Bitte beachten Sie: Diese schriftlich eingereichten Änderungen können nicht in die Vorabkontrolle einfließen!

Nach dem 21.06. findet eine weitere, zentrale Überlappungsprüfung statt. Die Antragsteller werden zu den nach dem 21.06. immer noch bestehenden, festgestellten Überlappungen schriftlich angehört. Eine sanktionslose Rücknahme von beantragten Flächen ist nach dieser schriftlichen Anhörung allerdings nicht mehr möglich.  Sollte nach Ablauf des Anhörungsverfahrens weiterhin eine Überlappungsfläche vorliegen, werden die Bewilligungsstellen diese Überbeantragungen bearbeiten.

 Weitere Informationen zur Pre-Check-Phase finden Sie im Artikel "Informationen zur Vorab-Gegenkontrolle (Pre-Check-Phase)" auf der Homepage des SLA sowie im Artikel "Pre-Ceck" bzw. "Vorab-Gegenkontrolle" zum Sammelantrag 2016 .

 


 

Hinweis

Ab sofort steht Ihnen eine neue ANDI-Version zur Verfügung, die zwingend für die Abgabe von Anträgen in der Phase der Vorab-Gegenkontrolle zu verwenden ist. Nur so können Sie den speziell für die Vorab-Gegenkontrolle entwickelten Datenbegleitschein erzeugen. Der Download der aktuellen Softwareversion steht Ihnen auf der Homepage des SLA (Servicezentrum Landentwicklung und Agrarförderung) zur Verfügung. Alternativ zur Neuinstallation der Vollversion ist es auch möglich, ein Update auf die Version 8.1.0 durchzuführen.

 


 

Tipps:

  • Ganz wichtig: Schauen Sie in Ihr Zahlungsanspruchskonto! Haben Sie ausreichend Zahlungsansprüche für Ihre beantragte Fläche zur Verfügung? Falls Sie mehr Fläche als in 2015 bewirtschaften, können Sie weitere Zahlungsansprüche kaufen bzw.  pachten, gleichzeitig können Sie überschüssige Zahlungsansprüche verkaufen bzw. verpachten. Nach zwei Jahren der Nichtaktivierung eines Zahlungsanspruchs werden diese in die nationale Reserve überführt.
  • Das ANDI-Programm 2016 hält für die Antragsstellung auf Agrarförderung einige Neuerungen bereit. In ANDI-Schulungsvideos zeigen Ihnen die Experten der LWK Niedersachsen, wie Sie zum Beispiel Feldblöcke nachladen, Schlaggeometrien teilen oder aber auch ihren bearbeiteten Antrag auf einem USB-Stick speichern können.

 


 

Weitere Informationen zur Umsetzung der neuen Agrarreform finden Sie in folgenden Artikeln:


Kontakt:
Anna-Lena Niehoff
Betriebswirtschaft, Unternehmensberatung
Telefon: 0441 801-426
Telefax: 0441 801-313
E-Mail:
Ruth Beverborg
Leiterin Sachgebiet Betriebswirtschaft, Wirtschaftsberatung
Telefon: 0441 801-304
Telefax: 0441 801-313
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Stand: 31.05.2016