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Kennzeichnungsvorschriften für Wirtschaftsdünger, die gewerbsmäßig in den Verkehr gebracht werden

Wirtschaftsdünger, die gewerbsmäßig in den Verkehr gebracht werden, müssen nach den Vorschriften der Düngemittelverordnung (DüMV) vom 05.12.2012 gekennzeichnet werden.

Um ein Düngemittel nach guter fachlicher Praxis bedarfsgerecht verwerten zu können, benötigt der Landwirt nach den Vorschriften der Düngeverordnung vor der Anwendung Informationen über das Produkt. Die Anwendung von Wirtschaftsdüngern darf demnach nur erfolgen, wenn dem Betriebsleiter durch schriftliche Aussagen die Stickstoff- und Phosphatgehalte bekannt sind. Bei der Aufnahme von Düngemitteln hat diese Aufzeichnung nach den Vorgaben der Düngemittelverordnung durch eine Warendeklaration (Kennzeichnung) zu erfolgen.

Diese Warendeklaration stellt eine wesentliche Verbraucherinformation über das Produkt dar. Sie ist die Grundlage für die Planung der Düngungsmaßnahme. Außerdem ist sie unerlässlich für die richtige Erstellung des Nährstoffvergleichs des aufnehmenden Betriebes.

In welcher Form und mit welchem Inhalt die Warendeklaration vom Inverkehrbringer des Wirtschaftsdüngers erstellt werden muss, ist in den Kennzeichnungsvorgaben der Düngemittelverordnung konkret geregelt.

Die Kennzeichnungsvorgaben können Sie den angefügten Hinweisen zur Erstellung einer Kennzeichnung und den Kennzeichnungsbeispielen entnehmen.

Weitere Auskünfte erhalten Sie bei der Düngebehörde der Landwirtschaftskammer.


Kontakt:
Dr. Karl Severin
Boden-/Abfallrecht
Telefon: 0511 3665-1296
Telefax: 0511 3665-1509
E-Mail:
Luise Engelke
Boden-/Abfallrecht
Telefon: 0441 801-429
Telefax: 0441 801-440
E-Mail:


Stand: 08.11.2017