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Aktion: Spende statt Weihnachtskarten

Kammer überweist 3.500 Euro an den Hospiz- und PalliativVerband Niedersachsen

Hannover – Wie vor einem Jahr hat die Landwirtschaftskammer Niedersachsen auch dieses Jahr auf den Versand von Weihnachtskarten verzichtet und das eingesparte Geld für Karten und Porto an eine caritative Einrichtung gespendet. Der Betrag in Höhe von 3.500 Euro ging dieses Mal an den Hospiz- und PalliativVerband Niedersachsen.

„Es ist uns ein Anliegen, durch unsere Spende eine Arbeit zu unterstützen, die von Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe geprägt ist, in der Öffentlichkeit aber nur am Rande wahrgenommen wird“, sagte Kammerpräsident Gerhard Schwetje bei der symbolischen Scheckübergabe, die heute (14. Dezember) in Hannover stattfand. Sterbebegleitung sei zu einem großen Teil ehrenamtlich geprägt und verdiene daher die besondere Wertschätzung und Beachtung der Gesellschaft. „Diese Wertschätzung wollen wir durch unsere Spende zum Ausdruck bringen“, so der Kammerpräsident.

Bei der Scheckübergabe brachte der Vorsitzende des Hospiz- und PalliativVerbandes Niedersachsen, Gert Klaus, seine Freude über die finanzielle Unterstützung zum Ausdruck. Er schlug aber auch nachdenkliche Töne an: „Mit der Spende der Landwirtschaftskammer und der Berichterstattung darüber wird erneut Öffentlichkeit erzeugt für ein Thema, das oft noch als tabu behandelt und lieber weggeschwiegen wird.“ Das Anliegen des Hospiz- und PalliativVerbandes sei es, Sterben und Tod in der Gesellschaft stärker ins Gespräch zu bringen, „Immerhin ist jeder – irgendwann – betroffen“, so Klaus. Er sicherte zu, bei der Weiterleitung der Spende an Hospizdienste im Lande Niedersachsen darauf zu achten, dass eine nachhaltige Wirkung erzielt werde.

Zum Hospiz- und PalliativVerband Niedersachsen: Dem eingetragenen Verein gehören etwa 120 ambulante Hospizdienste und 24 stationäre Hospize mit insgesamt etwa 240 Betten an. Die ambulanten Hospizdienste haben zusammen mehr als 16.000 Mitglieder. Etwa zwei Drittel der ambulanten Dienste, die neben den Ehrenamtlichen mindestens über eine hauptamtliche Pflegekraft verfügen, erhalten eine Förderung durch die Krankenkassen. Damit wird ein erheblicher Teil der Kosten der Sterbebegleitung refinanziert. Ein Drittel der ambulanten Dienste arbeitet rein ehrenamtlich und ist in besonderer Weise auf Bezuschussung und Spenden angewiesen. Von den 24 stationären Hospizen sind zwei ausschließlich in der Betreuung und Versorgung von Kindern und Jugendlichen engagiert. Weitere Informationen unter www.hospiz-nds.de und www.dhpv.de.


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Stand: 14.12.2016