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Junge Ideen für ein gutes Gefühl bei Lebensmitteln aus Niedersachsen

Workshop für Nachwuchskräfte der Agar- und Ernährungswirtschaft auf Einladung von Wirtschaftsministerium und Kammern in Echem

Echem – Wie lässt sich das gute Gefühl bei Verbrauchern stärken, wenn es um Lebensmittel aus Niedersachsen geht? Mit dieser Frage haben sich 33 junge Führungskräfte der niedersächsischen Agrar- und Ernährungswirtschaft beim Kreativ-Workshop agriDialog im Landwirtschaftlichen Bildungszentrum der Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen in Echem (Kreis Lüneburg) beschäftigt. Veranstalter des Workshops waren das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, die LWK sowie die Handwerkskammer Oldenburg und die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer. Die erarbeiteten Handlungsempfehlungen an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sollen Anfang 2018 präsentiert werden.

„Wir brauchen junge Ideen für eine transparente, nachhaltige und wettbewerbsfähige Lebensmittelproduktion, die Kunden und Akteuren ein gutes Gefühl vermittelt“, gab Gerhard Schwetje, Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, zu Beginn des Workshops die Richtung vor.

Ausgangspunkt dieser Veranstaltung war der dritte Branchendialog Ernährungsindustrie Niedersachsen des Wirtschaftsministeriums, der im August mit Unternehmens- und Verbandsvertretern der gesamten Wertschöpfungskette zu den Zukunftsperspektiven der Branche in Osnabrück stattfand. „In Osnabrück hat sich gezeigt, dass die Erwartungen von Markt und Gesellschaft an Lebensmittel und deren Herstellung nur erfüllt werden können, wenn alle Handelnden der Kette zusammenarbeiten und gemeinsam Lösungen und Ideen entwickeln“, fasste Wirtschaftsminister Olaf Lies die Botschaft des Branchendialogs zusammen und freute sich, dass „dieser Auftrag“ auf Initiative der Landwirtschaftskammer nun konkret aufgegriffen wurde.

Unter der Moderation von André Karczmarzyk aus Oldenburg gingen die landesweit angereisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Unternehmen und Kammern, aus Branchenverbänden und der Wissenschaft sowie aus Umweltverbänden und den Medien in Echem daran, das „gute Gefühl“ für Lebensmittel aus Niedersachsen in den Fokus zu nehmen. „Welche Transparenz und Information wird von den Herstellern erwartet, was löst das gute Gefühl und damit das Vertrauen in das Produkt aus, wie muss die gewünschte Sicherheit und Qualität gewährleistet werden und – nicht zuletzt – wie sollte die Kommunikation der Branche aussehen?“ So beschrieb Stefan Ortmann, bei der LWK Leiter des Geschäftsbereichs Landwirtschaft und Initiator des Workshops, die Schlüsselfragen rund um die wichtige Grundeinstellung bei Kunden und Verbrauchern.

Die Antworten auf diese Fragen wurden im Laufe des Workshops zu kreativen Handlungsempfehlungen an die Entscheider in Politik und Wirtschaft verdichtet. So dürfen die führenden Vertreter der niedersächsischen Agrar- und Ernährungswirtschaft, der Politik und der Verbände auf junge Ideen bei der nachfolgenden Präsentationsveranstaltung Anfang 2018 in Hannover gespannt sein. Diese Hinweise zu gemeinsamen Kommunikationsmaßnahmen, zur Weiterentwicklung des Rechts- und Ordnungsrahmens, zu unterstützender Förderpolitik und innovativen Forschungsprojekten tragen die Handschrift der jungen Führungsgeneration dieser bedeutsamen Wirtschaftsbranche in Niedersachsen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops haben neben vielen Eindrücken und fachlichen Ideen auch zahlreiche neue Kontakte für ihr berufliches Netzwerk mitgenommen.


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Stand: 17.04.2018