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Gärreste: Merkblatt zur Berechnung des Anteils Stickstoff aus Wirtschafsdüngern tierischer Herkunft

Bei düngerechtlichen Kontrollen stellen die Prüfdienste häufiger fest, dass bei Gärresten der Gehalt "N-tierisch" fehlerhaft berechnet wurde. Das anliegende Merkblatt enthält ein Berechnungsbeispiel.

Der Anteil von Stickstoff aus Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft kann nicht analysiert werden und muss daher zur Einhaltung der düngerechtlichen Vorgaben (maximal 170 kg N pro Hektar aus Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft gem. Düngeverordnung und Dokumentationspflichten beim Inverkehrbringen gem. Düngemittelverordnung und Verbringensverordnung)

berechnet werden.

Häufig wird der Wert fehlerhaft berechnet. Im Zusammenhang mit dem Güllebonus nach EEG wird auch der Mengenanteil der Wirtschaftsdünger an den eingesetzten Substraten ermittelt. Dieser Wert kann aber nicht einfach gleichgesetzt werden mit dem Anteil N tierischer Herkunft im Gärrest.

Die eingesetzten Wirtschaftsdünger, insbesondere die Geflügelmiste, weisen i. d. R. deutlich höhere N Gehalte auf, als die pflanzlichen Substrate wie z. B. der Silomais. So ist dann der Anteil N-tierisch im Gärrest folglich auch deutlich höher als der reine Mengenanteil der Wirtschaftsdünger am Gesamtsubstrateinsatz in der Biogasanlage.

Weitere Erläuterungen und ein Berechnungsbeispiel enthält das anliegende Merkblatt.


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Stand: 19.09.2016