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Qualitätssicherung bei der Kartoffelernte

Für die Kartoffelernte 2010 sind nach dem späten Frühjahr sowie dem Hitze- und Trockenstress der letzten Wochen vielerorts keine Höchsterträge mehr zu erwarten. Deshalb ist es in diesem Herbst besonders wichtig, die gewachsenen Knollen ohne weitere Verluste aus dem Boden zu bekommen. Dabei führt nur das Zusammenspiel von günstigen Erntebedingungen, geeigneter Technik und schlagbezogener Maschineneinstellung zum Erfolg.

Für die kartoffelbauenden Betriebe gilt es, eine hohe Rodeleistung und Kartoffelqualität auch unter wechselnden Einsatzbedingungen sicherzustellen. Dafür bedarf es sowohl einer qualitätsorientierten Anbauplanung und Bestandesführung als auch einer an den betrieblichen Erfordernissen angepassten Mechanisierung.

 

 

 

Bei der schlagbezogenen Einstellung des Roders steht die Vermeidung von mechanischen Belastungen im Vordergrund, da sie die typischen Erntebeschädigungen unter der Knollenschale hervorrufen. Nur eine tägliche Probenahme und Bonitur des Erntegutes gibt Sicherheit über die wirkliche Kartoffelqualität und vermeidet unerwartete Folgeschäden.


Was bei der Ernte zu beachten ist und wie Sie die Maschinen richtig einstellen, um wie rechts im Bild dargestellte Beschädigungen an den Knollen zu vermeiden, können Sie im beigefügten Artiklel nachlesen.


Kontakt:
Dr. Rolf Peters
Pflanzenbau, Kartoffeln
Telefon: 05192 2282
Telefax: 05192 10979
E-Mail:


Stand: 09.08.2010