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Lohnt sich eine Getreideberegnung?

Eine optimierte Beregnungssteuerung ist unerlässlich für die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und zur effizienten Ausnutzung der begrenzten Wasserkontingente. Ist es dabei lohnend auch Getreide zu bewässern?

Für die Mähdruschfrüchte war 2011 ein Beregnungsjahr. Die extreme Frühjahrstrockenheit hatte auf leichten Böden ohne Bewässerung schwache Erträge oder sogar Ertragsausfälle zur Folge. Der Aufwand für die Beregnung war zwar hoch, hat sich aber unter dem Strich gelohnt. 

Der Hauptwasserbedarf für die Hackfrüchte, mit Ausnahme der Frühkartoffeln, fiel 2011 in einen Zeitraum mit höheren Niederschlägen, so dass hier wenig beregnet werden musste. Von 2009 bis 2011 gab es aber drei aufeinander folgende Jahre mit langen Trockenperioden in verschiedenen Abschnitten der Vegetationszeit, so dass in diesem Zeitraum alle Kulturen von Ertragseinbußen durch Wassermangel betroffen waren. Immer mehr Landwirte überlegen daher, zur Absicherung der Erträge in die Beregnung einzusteigen. Auch in Regionen, wo Bewässerung bisher keine große Rolle spielte, wird zunehmend in Beregnungsanlagen investiert.

Beregnungsversuche sind unerlässlich zur Ermittlung der Auswirkungen von Bewässerung auf Erträge, Qualitäten und Wirtschaftlichkeit. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen führt in Hamerstorf bei Uelzen solche Versuche in verschiedenen Kulturen durch. Die Niederschläge liegen hier im Mittel bei 622 mm. Der sandige Boden kann nur maximal 90 mm pflanzenverfügbares Wasser speichern. Wenn davon die Hälfte verbraucht ist, beginnt für die meisten Kulturpflanzen bereits der Trockenstress.

Im beigefügten Artikel finden Sie die Versuchsergebnisse.


Kontakt:
Ekkehard Fricke
Berater Beregnung
Telefon: 0511 3665-4361
Telefax: 0511 3665-4591
E-Mail:
Angela Riedel
Pflanzenbau
Telefon: 0511 3665-4389
Telefax: 0511 3665-4591
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Stand: 19.11.2012