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4. Grundfutter- und Futterkonservierungstag

Der 4. Grundfutter- und Futterkonservierungstag von alternativen Gräsern für das Grünland, die neben dem Deutschen Weidelgras von Interesse sein können.

 

Frau Dr. Kalzendorf berichtete, dass Rohrschwingel und Wiesenlieschgras sehr robuste Gräser sind und auf schwierigen Standorten eine bessere Ausdauer erbringen als das Deutsche Weidelgras. Sowohl das Knaulgras aber auch der Rohrschwingel wurzeln tief und finden deshalb auch auf trockenen Standorten ihr Einsatzgebiet. Darüber hinaus verträgt der Rohrschwingel auch Staunässe. Neue Kreuzungsprodukte liegen auch vom Festulolium vor. Durch die genetische Bandbreite des Festuloliums vereint er, abhängig von der Sorte, vielfältige Eigenschaften. Mit Ausnahme vom Festulolium sind die Siliereigenschaften der alternativen Gräser jedoch ungünstiger im Vergleich zum zuckerreichen Deutschen Weidelgras.

Von allen alternativen Gräsern kann auch mehr Struktur erwartet werden. Ob, wie und wann diese in Milchviehrationen benötigt wird, stellte Dirk Albers in seinem Referat vor.

Mehr Details erfahren Sie in den Zusammenfassungen der Vorträge.


Kontakt:
Dr. Christine Kalzendorf
Komm. Leiterin Feldversuchsstation für Grünlandwirtschaft und Rinderhaltung, Beraterin Grünland, mehrj. Ackerfutterbau und Futterkonservierung
Telefon: 0441 801-428
Telefax: 0441 801-432
E-Mail:
Dr. Matthias Benke
Leiter Fachbereich Grünland und Futterbau
Telefon: 0441 801-420
Telefax: 0441 801-432
E-Mail:


Stand: 20.06.2017