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Humusbilanz nicht vernachlässigen

Die ausreichende Versorgung mit Humus ist nicht nur Voraussetzung für eine hohe Produktivität der Böden sondern gewinnt auch im Zusammenhang mit der Direktzahlungen-Verpflichtungen-Verordnung immer stärker an Bedeutung.

Schon Albrecht Thaer erkannte zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Bedeutung des Humus für die Pflanzenernährung, die damals dazu führte, dass aus der klassischen Dreifelderwirtschaft eine Fruchtwechselwirtschaft wurde. Anhand von Versuchen zeigte sich, dass der Wechsel von Humuszehrern und Humusmehrern die Bodenfruchtbarkeit steigen ließ und die Bodenstruktur und Wasserhaltefähigkeit verbessert wurden. Mit der Einführung der Mineraldüngung und neuer ökonomischer Zwänge sind teilweise sehr einseitige Fruchtfolgen entstanden. Der verstärkte Anbau von Humuszehrern, wie Silomais für Biogasanlagen, und neue rechtliche Rahmenbedingungen führen dazu, sich heute wieder intensiver mit dem Humus zu beschäftigen.



Bild: Strohbergung

 

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Kontakt:
Dr. Karsten Möller
Fachgruppenleiter Pflanzenbau und Pflanzenschutz
Telefon: 05551 6004-330
Telefax: 05551 6004-311
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Stand: 29.09.2015



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