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Landessortenversuche 2011: Winterweizen

Die aktuellen Versuchsergebnisse der diesjährigen Landessortenversuche Winterweizen liegen vor. Lesen Sie hier, wie die Sorten in den verschiedenen Anbauregionen abgeschnitten haben.

Die Anbaufläche von Winterweizen ist nach drei Jahren mit stets steigendem Anbauumfang erstmals wieder rückläufig. Der Durchschnittsertrag liegt nach Prognosen des Landesbetriebes für Statistik und Kommunikation etwa in Höhe des Vorjahresniveaus.
Über das Land verteilt schwanken die Erträge jedoch stark. Bodenqualität und Niederschlagsverteilung hatten in der vergangenen Saison massiven Einfluss auf das Ernteergebnis. Die lang anhaltende Trockenheit im Frühjahr führte zu recht dünnen Beständen. Die endlich im Juni einsetzenden Niederschläge kamen für die Kornfüllungsphase in der Regel noch rechtzeitig, so dass die befürchteten Ertragseinbußen zumindest in gewissem Maße noch abgemildert werden konnte.
Die Witterung zur Ernte stellte die einheimische Landwirtschaft jedoch wie schon im Vorjahr erneut vor große Herausforderungen. Die unbeständige Wetterlage führte immer wieder zu Zwangspausen. Nach den Erfahrungen aus 2010 wurden viele Schläge bei vergleichsweise hohen Kornfeuchten geerntet, um das Getreide überhaupt vom Halm zu bekommen. Dieses bringt Abzüge bei der Ablieferung bzw. hohe Trocknungskosten mit sich. Darüber hinaus leidet bei verzögerter Ernte auch die Qualität des Erntegutes. Erneut wurde die Fallzahlstabilität der Sorten auf die Probe gestellt.
 

Im beigefügten Artikel finden Sie die Aktuellen Sortenergebnisse.


Kontakt:
Andreas Lege
Getreide, Öl- und Eiweißpflanzen
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Stand: 08.09.2011