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Landessortenversuche 2011: Winterraps

Welche Sorten waren die Besten in den Anbauregionen? Wie steht es um die Marktleistung?
Die aktuellen Ergebnisse der Landessortenversuche finden Sie hier.

Der Winterrapsanbau hat eine Saison hinter sich, die vielerorts von Anfang bis Ende so schlecht war wie seit langem nicht mehr. Alles begann mit der verzögerten Getreideernte im August und der verspäteten Aussaat aufgrund der vielen Niederschläge des vergangenen Jahres. Die Vorwinterentwicklung reichte nicht immer aus, um den langen und schneereichen Winter schadlos zu überstehen. Wechselfröste Anfang April machten dann vielen bereits geschwächten Beständen den Garaus, so dass landesweit Flächen in nennenswertem Umfang umgebrochen werden mussten. Auch vier der niedersächsischen Landessortenversuche gingen auf diese Art und Weise verloren. Seit längerer Zeit war in der vergangenen Vegetationsperiode auch einmal wieder ein verstärkter Phoma-Befall zu beobachten. Die lang anhaltende Trockenheit von April bis Juni stellte die Bestände vor die nächste Belastungsprobe. Sie führte dazu, dass die vom Landesbetrieb für Statistik geschätzten durchschnittlichen Rapserträge über 20 Prozent niedriger ausfallen als im Vorjahr.


Marktleistung der Sorten

Letztendlich entscheidend beim Anbau einer jeden Kultur ist der monetäre Ertrag, der sich für den Landwirt je Hektar erzielen lässt.
Um die Sortenwahl zu erleichtern werden in den Darstellungen der Landessortenversuche Winterraps neben den reinen Erträgen auch die Marktleistungen der einzelnen Sorten in den verschiedenen Anbauregionen aufgeführt. Diese sollten stärker als der reine Kornertrag berücksichtigt werden.

In der beigefügten Datei finden Sie alle Informationen.
 


Kontakt:
Andreas Lege
Getreide, Öl- und Eiweißpflanzen
Telefon: 0511 3665-4387
Telefax: 0511 3665-4525
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Stand: 15.08.2011