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Zuckerrübenherbizide 2014: Unkräuter und Auflagen im Griff!

Die Palette der Zuckerrübenherbizide wird verändert. Es gilt die Versuchserfahrungen mit den neuen Produkten zu nutzen. Nur wer die Wirkstoffe geschickt kombiniert, kann zukünftig eine sichere Unkrautkontrolle gewährleisten und die Auflagen einhalten. Die Herbizide für das laufende Jahr 2014 werden vorgestellt.

Hundspetersilie in Zuckerrüben

Der zurückliegende milde Winter hat teilweise zu einer erheblichen Altverunkrautung auf den Rübenflächen geführt. Auch die Zwischenfrüchte sind nicht überall abgefroren. Erfahrungsgemäß bereitet vor allem gut entwickelter Ölrettich nach der Bodenbearbeitung oft Probleme, da er in den Rüben wieder austreiben kann. Kontrollieren Sie Ihre Flächen! Der unerwünschte Bewuchs ist relativ preiswert mit glyphosathaltigen Totalherbiziden zu beseitigen. Der Handel bietet hierfür eine große Vielfalt verschiedenster Präparate an. Achten Sie auf die korrekten Zulassungen! Einige Produkte haben eine Indikationszulassung für die Anwendung „bis 5 Tage nach der Saat“. Bei anderen ist die Anwendung bis „2 Tage bzw. 4 Tage vor der Saat“ in der Indikation „Zuckerrüben“ bzw. „Ackerbaukulturen“ erlaubt. Je größer der Abstand zwischen Applikation und Bodenbearbeitung ist, desto mehr Zeit steht zur Wirkungsaufnahme zur Verfügung. Vor allem bei Wurzelunkräutern (z.B. Quecke) ist der Erfolg dann nachhaltiger. Sobald erkennbares Wachstum eingesetzt hat, kann die Behandlung erfolgen. Beachten Sie außerdem, dass die Maßnahme nicht mit einer geplanten Gülleausbringung und der Einarbeitungspflicht kollidiert. Das neue Totalherbizid Kyleo enthält neben Glyphosat auch den Wuchsstoff 2,4-D. Dieses Produkt sollte in einer Rübenfruchtfolge nicht vor Zuckerrüben eingesetzt werden, um Verträglichkeitsproblemen vorzubeugen.

 

Den vollständigen Artikel mit 3 Abbildungen und 2 Tabellen können Sie mit der beiliegenden PDF-Datei herunterladen und/oder ausdrucken.

 


Kontakt:
Frank Reese
Berater Pflanzenbau und Pflanzenschutz
Telefon: 0531 28997-323
Telefax: 0531 28997-311
E-Mail:


Stand: 10.03.2014



PDF: 20310 - 1171.97851562 KB   Zuckerrübenherbizide 2014   - 1172 KB