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Extensiv genutzte Grünlandflächen, Standweiden mit Narbenverletzungen und lückigen Beständen, Bracheflächen oder spät gemähte Flächen, Gräben, Böschungen und Straßenränder sind typische Standorte für das Jakobs-Kreuzkraut. Da es eine geringe Konkurrenzkraft gegenüber schnellwachsenden Konkurrenten hat, ist z.B. ein üppiger und dichter Grasbestand auf einer gepflegten Schnittwiese eine vorbeugende Maßnahme. Bei geringem Vorkommen kann ein konsequentes Entfernen der Pflanze im Rosettenstadium eventuell noch erfolgreich sein.
Unkräuter im Grünland haben unterschiedliche Ausbreitungsformen. Einzelne oder horstbildende Pflanzen wie Ampfer, Distel und Brennnessel erfordern andere Behandlungsstrategien als die flächenhaften Verbreitungen bei Löwenzahn, Hahnenfuß oder Vogelmiere. Im folgenden Text werden die vielfältigen Unkräuter beschrieben und Wirkungsspektren, Anwendungsbedingungen in einer Übersichtstabelle dargestellt.
