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Spargel richtig gegen Pilzbefall schützen

Nachdem in den letzten Wochen vor allem die Insekten in den Spargelkulturen im Fokus standen, richtet sich das Augenmerk nun auf die Fungizidbehandlungen, die in den Jung- und früh aus der Ernte genommenen Anlagen anstehen. Drei Schadpilze spielen eine besondere Rolle im Spargel, deren Wichtigkeit man für jede Anlage einschätzen sollte.

 

Bei den drei Schadpilzen handelt es sich um

  • Rost - auf die ersten Syptome achten
  • Grauschimmel - nur selten ein größeres Problem
  • Stemphylium

Stemphylium – das Hauptproblem

Der die Laubkrankheit verursachende Pilz Stemphylium vesicarium steht im Zentrum der Aufmerksamkeit bei der Fungizidstrategie.
Die Erstinfektionen treten in der Regel ab Anfang Juli bis Anfang August auf. Je nach Witterungsverlauf kann es rasch zu einer epidemieartigen Verbreitung im Bestand kommen. Bei Temperaturen um die 23 °C in Verbindung mit bereits relativ kurzen Blattnässedauern von 2,5 bis 5 Stunden sind bereits gute Bedingungen für die Keimung der Pilzkonidien gegeben. Spritzungen gegen diesen Schaderreger sollten ab Mitte Juli bis Anfang September erfolgen. Eine Reihe von Fungiziden ist zur Bekämpfung von Stemphylium zugelassen.

 

 

Den vollständigen Artikel mit Informationen zu den drei Schadpilzen, zur Bekämpfungsstrategie sowie eine Zusammenstellung der zugelassenen Fungizide im Spargel (Stand Juni 2017) finden Sie in der PDF-Datei im Anhang.


Kontakt:
Dr. Alexandra Wichura
Leiterin Pflanzenschutz im Gemüse- und Obstbau
Telefon: 0511 4005-2173
Telefax: 0511 4005-3173
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Stand: 23.06.2017