Webcode: 01021303

Versuch zur Optimierung der Zitzengummiauswahl

Ziel der hier angeführten Studie war es, im Rahmen der Entwicklung einer Optimierungsstrategie zur Zitzengummiauswahl Lösungsansätze für verschiedene Zitzenkonditionsstörungen (im Hinblick auf eine Mastitiserkrankung) zu erarbeiten sowie in einer Feldstudie die Effekte eines Zitzengummitypes mit einer verringerten Weite der Kopfbohrung und einer reduzierten Kopfraumhöhe auf die Zitzenkondition zu untersuchen.

Fazit
Durch die Auswahl eines an die herdenspezifischen Zitzenmaße besser angepassten Zitzengummis lässt sich in einem Milchviehbestand der Anteil der Zitzen mit ausgeprägten Hyperkeratosen sowie Spitzen- und Schaftödemen reduzieren.

Akute und chronische Zitzenkonditionsstörungen können bedeutende Risikofaktoren für die Entstehung von Eutergesundheitsstörungen darstellen (Haverkamp und Krömker, 2010). Eine Reduzierung des Auftretens besagter Zitzenkonditionsstörungen durch die Anpassung des Zitzengummis an populationsspezifische und tierindividuelle Zitzenmaße stellt somit eine wirksame Maßnahme zur Senkung des Mastitisrisikos dar. Aufgrund der Zunahme der Zitzen mit Ringwulsten an der Basis sind jedoch weitere Untersuchungen zur Anpassung des Zitzengummis notwendig. Ebenso ist der Einfluss des Übergangs von Wechsel- auf Gleichtaktpulsation auf die Zitzenkondition zu berücksichtigen.

Den kompletten Artikel mit allen Abbildungen und Ergebnissen entnehmen Sie bitte der angehängten pdf.Datei.


Kontakt:
Dr. med. vet. Friederike Reinecke
Tierärztin im Eutergesundheitsdienst
Telefon: 0441 801-641
Telefax: 0441 801-666
E-Mail:


Stand: 07.02.2013