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Auswirkungen hoher Rapsschrot- und Roggenanteile auf die Leistung und Futterkosten von Mastschweinen

In einem Fütterungsversuch mit Mastschweinen wurde der kombinierte Einsatz zunehmender Anteile von Rapsschrot und Roggen überprüft.

Im dreiphasigen Versuchsfutter wurden die Anteile gegenüber dem Kontrollfutter jeweils verdoppelt. In der Endmast ab 75 kg LG enthielt das Versuchsfutter 15 % Rapsschrot und 50 % Roggen. Die Kontrollgruppe erzielte 958 g Tageszunahmen bei einem Futterverbrauch von 2,52 kg je kg Zuwachs, die Versuchsgruppe nahm 966 g täglich zu und benötigte 2,56 kg Futter. Die tägliche Futteraufnahme betrug in der Kontrollgruppe 2,40 und in der Versuchsgruppe 2,46 kg und deutet nicht auf eine geringere Schmackhaftigkeit des Versuchsfutters hin. Die Indexpunkte der Kontrollgruppe lagen bei 0,974 und die der Versuchsgruppe bei 0,969 je kg Schlachtkörpergewicht.

Es gab keine gesicherten Unterschiede in der Mastleistung und Schlachtkörperbewertung. Die Futterkosten je 100 kg Zuwachs lagen in der Versuchsgruppe 63 Cent höher.

Dieser Wiederholungsversuch konnte das Leistungsniveau des ersten Versuches aus dem Jahr 2009 noch weiter verbessern, wobei der höhere Futterverbrauch der Gruppe mit den hohen Rapsschrot- und Roggenanteilen in der vorliegenden Untersuchung nicht bestätigt werden konnte.

Den vollständigen Versuchsbericht entnehmen Sie bitte der angefügten pdf-Datei.


Kontakt:
Andrea Meyer
Fachreferentin Fütterung von Rindern und Schweinen, Futtermittelrecht, Futterberatungsdienst e.V., Versuchswesen Tier
Telefon: 0511 3665-4479
Telefax: 0511 3665-4521
E-Mail:
Wolfgang Vogt
Versuchswesen
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Stand: 11.03.2016