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Ein neuer Weg in der Hähnchenfütterung? Phasenverschiebung und Weizenzulage

Gesunde Hähnchen, die beste Leistungen erzielen – das wünschen sich alle Mäster. Kann ein innovatives Fütterungskonzept die Tiergesundheit fördern und gleichzeitig intensives Wachstum und hohe Brustfleischanteile sichern?

In einem Mastversuch wurde eine 4-Phasen-Standardfütterung (RAM) mit dem Konzept Phasenverschiebung plus Weizenzulage verglichen und an den drei Herkünften Ross 308, Ross 708 und Cobb 500 getestet. In beiden Futtergruppen wurde ein außergewöhnlich hohes Leistungsniveau erreicht, der Gesundheitsstatus war hervorragend. Ein Einfluss der Proteinversorgung auf die Fußballengesundheit konnte nachgewiesen werden. In 38 Masttagen erreichte die Kontrollgruppe ein Lebendgewicht von 2 758 g, die Versuchsgruppe wog 2 671 g. Das Ziel, ein kompensatorisches Wachstumsvermögen voll auszuschöpfen, wurde nicht erreicht. Der Einsatz des Endmastfutters ohne Weizenzulage erfolgte vermutlich bei dem Schlachtalter von 39 Tagen zu spät. Die beste Fähigkeit für ein kompensatorisches Wachstum zeigte die Herkunft Cobb 500. Da Erfahrungen zahlreicher Hähnchenmäster in Niedersachsen gezeigt haben, dass verhaltenes Wachstum zu Mastbeginn durch Weizenzulage und Proteinreduzierung in einem insgesamt trockeneren Stall, stabileren Tieren und einem gesünderen Darm resultieren, sollten weitere Untersuchungen folgen, in denen einzelne Aminosäurengehalte in den letzten zehn Tagen der Mast erhöht werden, um bessere Ergebnisse in den wertvollen Teilstücken zu liefern.

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Kontakt:
Dr. Peter Hiller
Tierzucht, Tierhaltung
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Andrea Meyer
Fachreferentin Fütterung von Rindern und Schweinen, Futtermittelrecht, Futterberatungsdienst e.V., Versuchswesen Tier
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Stand: 26.09.2012



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