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Privathof-Geflügel der Marke Wiesenhof

Ein extensives, tierschutzgeprüftes Aufzuchtkonzept? Wie sieht es mit den Nährstofffrachten aus?
Eine langsamer wachsende und robustere Herkunft, eine geringere Besatzdichte, Sitzstangen, Beschäftigungsmaterial und die Haltung in Offenställen - dies sind die Eckpunkte des neuen Aufzuchtkonzeptes für Privathof-Hähnchen. Das mit dem Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbundes zertifizierte Wiesenhof Privathof-Geflügel wächst in 42 Tagen bis zu einem Zielgewicht von 1850 bis 1900 g langsamer heran.
 

Die Mastherkunft Cobb Sasso weist Tageszunahmen von durchschnittlich 40 bis 45 g auf. Die maximale Besatzdichte beträgt 15 Tiere je m2 Nutzfläche bei Einstallung. Der obligatorische Offenstall weist Strukturelemente wie Strohballen, Picksteine und Sitzstangen auf. Besondere Regelungen gelten bei der Fütterung, beim Transport und bei der Schlachtung. Die Fußballenqualität ist auffallend gut. Die Verlustraten liegen unter dem Durchschnitt der konventionellen Mast, und medikamentöse Behandlungen sind sehr selten. Die Haltung der Privathof-Hähnchen wird von auditierten Kontrollorganen ständig überwacht.
Neben den biologischen Leistungen in diesem Mastverfahren interessieren auch die Nährstoffausscheidungen. Deshalb hat die Landwirtschaftskammer Niedersachsen Nährstoffbilanzierungen in einem Praxisbetrieb durchgeführt. In dem hier untersuchten niedersächsischen Betrieb betrugen die gesamten Verluste eines Stallabteils 2,1 %. Hiervon wurden  1,8 % vom Landwirt ausselektiert. Der Offenstall hat eine Nutzfläche von 850 m². Es wurden 12.350 Tiere eingestallt, was einer Besatzdichte von 14,5 Küken je m² Nutzfläche entspricht. 

Den vollständigen Bericht entnehmen Sie bitte der angehängten pdf-Datei.
 


Kontakt:
Andrea Meyer
Fachreferentin Fütterung von Rindern und Schweinen, Futtermittelrecht, Futterberatungsdienst e.V., Versuchswesen Tier
Telefon: 0511 3665-4479
Telefax: 0511 3665-4521
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Stand: 30.01.2014