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Fütterung: Zukünftig weniger Zink im Futter?

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat eine Reduzierung der zulässigen Höchstgehalte von Zink im Futter für alle Tierarten vorgeschlagen. Die Experten erwarten eine Senkung der Zinkemissionen um 20 %, wenn die neuen Höchstgehalte in die Praxis umgesetzt werden.

 Bisher gelten für Schweine, Rinder und Geflügel 150 mg Zink je kg Futter. Die neuen Empfehlungen lauten:

150 mg/kg:   Sauen, Ferkel, Kaninchen, Salmoniden

120 mg/kg:   Mastputen

100 mg/kg:   alle anderen landwirtschaftlichen Nutztiere

 Darüber hinaus kann der Zusatz von Phytase zu einer weiteren Reduktion um 30 % führen, so dass die Gehalte noch weiter verringert werden können: von 150 auf 110 mg/kg im Ferkel- und Sauenfutter und von 100 auf 70 mg/kg im  Mastschweinefutter

Die neuen Zahlen liegen über den derzeit empfohlenen Konzentrationen (Basis 88 % TS):

100 mg/kg (Ferkel), 50 bis 80 mg/kg (Sauen), 50 mg/kg (Mastschweine) und 50 mg/kg.(Rind)

 


Kontakt:
Andrea Meyer
Fütterung von Rindern und Schweinen, Futterberatungsdienst e.V.
Telefon: 0511 3665-4479
Telefax: 0511 3665-4521
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Stand: 14.05.2014